Lexikon
Dominica
Geschichte
Die Karibikinsel wurde 1493 von Kolumbus an einem Sonntag (daher der Name Dominica) entdeckt. Die ersten Siedlungsversuche im 17. Jahrhundert scheiterten zunächst am erbitterten Widerstand der einheimischen Kariben. Erst 1783 gelang es den Briten, sich die Insel gegen französische Ansprüche dauerhaft anzueignen. Im Zuge der Entkolonialisierung erhielt Dominica 1967 die innere Autonomie und wurde am 3. 11. 1978 unabhängige Republik. 1980–1995 regierte die konservative Dominica Freedom Party (DFP) unter Eugenia Charles. 1995 gewann die linksorientierte United Workers' Party (UWP) die Wahl, sie musste aber die Macht nach fünf Jahren an eine Koalition aus DFP und DLP abtreten. 2004 wurde wurde 2004 Roosevelt Skerrit (DLP) Premierminister. Skerrits Regierung bemühte sich vor allem um eine Belebung der Wirtschaft. Skerrit ließ die diplomatischen Beziehungen zu Taiwan abbrechen und stattdessen Beziehungen zur Volksrepublik China aufnehmen. Bei den Wahlen 2005 wurde die DLP mit Abstand stärkste Partei, Skerrit blieb Premierminister.
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