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LEXIKON

Dow-Jones-Index

[
dau dʒɔunz-
]
in den USA seit 1897 von der Börsenzeitung der Firma Dow, Jones & Co., dem heutigen Wall Street Journal, ermittelter Aktienindex; wird aus den New Yorker Aktienkursen von 30 Industrie-, 20 Eisenbahn- und 15 Versorgungsunternehmen errechnet, wobei der Dow-Jones-Industrial Average (DJIA) die wichtigste Basis dieses Gesamtindex bildet; meist ist in Europa der DJIA gemeint, wenn vom Dow-Jones-Index die Rede ist; er setzt sich aus den 30 größten US-Unternehmen zusammen; wegen der starken Bedeutung des US-amerikanischen Kapitalmarkts auch international maßgebend. Seit 1998 enthält der Dow-Jones-Index eine weitere Indexgruppe, die sog. Dow-Jones-Stoxx-Familie. Der Dow-Jones-Stoxx umfasst 700 Aktien aus 16 europäischen Ländern und repräsentiert 80% des Marktes. Der Dow-Jones-Eurostoxx zeigt mit rund 350 Aktien die Marktentwicklung der Euro-Teilnehmer. Indizes mit dem Zusatz „50“ bilden nur die Wertentwicklung von Standardaktien ab.
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