Lexikon
Eigenurintherapie
Autourotherapie; Eigenharnbehandlungunterschiedliche, weltweit seit über 2000 Jahren bekannte Heilanwendung von eigenem Urin als Reiztherapie. Als körpereigene Ausscheidungsflüssigkeit enthält Urin vorhandene Krankheitserreger sowie Antigene und soll mittels Eigenurintherapie die Stoffwechselentgiftung und das Immunsystem aktivieren. Die Behandlung erfolgt entweder äußerlich, durch Trinken des morgentlichen Mittelstrahlurins oder durch Einspritzung in den Muskel, wobei der Urin häufig homöopathisch verdünnt wird; die Eigenurintherapie ist wissenschaftlich umstritten.
Wissenschaft
Warum alte Hyänen trotz stumpfer Zähne nicht verhungern
Manche Raubtiere fressen besonders viel Fleisch, wodurch sich mit der Zeit ihre Zähne abnutzen. Nun haben Forscher untersucht, wie sich diese “Hypercarnivoren” an den Verschleiß ihrer Eck- und Reißzähne im Alter anpassen, um dennoch ausreichend fressen zu können. Dabei zeigte sich, dass manche knochenbrechende Hyänenarten ihre...
Wissenschaft
Algen und Pilze auf dem Mars?
Seltsame Strukturen auf vielen Fotos der NASA-Rover geben Anlass zu Spekulationen über außerirdisches Leben. von RÜDIGER VAAS Als der Dresdner Geologe Ernst Kalkowsky 1908 vermutete, bestimmte geschichtete und knollige Steine im rund 250 Millionen Jahre alten norddeutschen Buntsandstein wären durch Lebewesen gebildet worden,...