Lexikon
Eigenurintherapie
Autourotherapie; Eigenharnbehandlungunterschiedliche, weltweit seit über 2000 Jahren bekannte Heilanwendung von eigenem Urin als Reiztherapie. Als körpereigene Ausscheidungsflüssigkeit enthält Urin vorhandene Krankheitserreger sowie Antigene und soll mittels Eigenurintherapie die Stoffwechselentgiftung und das Immunsystem aktivieren. Die Behandlung erfolgt entweder äußerlich, durch Trinken des morgentlichen Mittelstrahlurins oder durch Einspritzung in den Muskel, wobei der Urin häufig homöopathisch verdünnt wird; die Eigenurintherapie ist wissenschaftlich umstritten.
Wissenschaft
Kosmologie im Härtetest
Bringen junge helle Galaxien das Standardmodell vom Universum in Erklärungsnot? von RÜDIGER VAAS Wir erahnen die Unermesslichkeit unserer Unwissenheit, wenn wir die Unermesslichkeit des Sternenhimmels betrachten“, sagte der Philosoph Karl Popper 1960 in einem Vortrag in London. Das James Webb Space Telescope (JWST) späht seit...
Wissenschaft
Grundlagen von Depressions-Resistenz auf der Spur
Die Beobachtung von Mitmenschen bei der Bewältigung traumatischer Erlebnisse kann unsere Widerstandsfähigkeit gegen die Entwicklung psychischer Probleme stärken. Diese Form der emotionalen Ansteckung haben Forschende nun auch bei Mäusen nachgewiesen und bereits Einblicke in den zugrundeliegenden Mechanismus gewonnen. Dabei zeigte...