Daten der Weltgeschichte
25. 6. 1998
Großbritannien
Bei den ersten Wahlen zum nordirischen Regionalparlament setzen sich die gemäßigten Kräfte durch. Die Gruppen, die hinter dem Friedensabkommen stehen, gewinnen mehr als 70% der Stimmen. Stärkste Partei wird die protestantische Ulster Unionist Party (UUP) mit 28 Mandaten, gefolgt von der katholischen Social Democratic and Labour Party (SDLP) mit 26 Mandaten. Die neu konstituierte Regionalversammlung wählt am 1. Juli den Vorsitzenden der UUP David Trimble als ersten Minister zum Chef der Regionalregierung und Seamus Mallon (SDLP) zum Vizepremier. Zur Konstituierung der Regierung kommt es jedoch vorerst nicht, da sich Trimble weigert, Vertreter der katholischen Sinn Féin in sein Allparteienkabinett aufzunehmen, solange die vereinbarte Entwaffnung der Irish Republican Army (IRA) nicht begonnen hat. Der Tod von drei katholischen Kindern durch Brandstiftung protestantischer Extremisten am 5. Juli in Ballymoney und ein Bombenanschlag am 15. August in Omagh, bei dem 28 Menschen ums Leben kommen und zu dem sich eine abtrünnige Splittergruppe der IRA bekennt, belasten den Friedensprozess dramatisch.
Auswirkungen der Ausbrüche
Welchen Einfluss haben Vulkanausbrüche auf das Klima? von DIRK EIDEMÜLLER Während sich das Wetter praktisch vollständig im untersten Teil der Atmosphäre, der sogenannten Troposphäre, abspielt, sind für das Klima auch die darüberliegenden Schichten von großer Bedeutung. Denn der großräumige Transport der Luftmassen in der...
Klima-Kipppunkte sind kaum vorhersagbar
Das Konzept der Klima-Kipppunkte besagt, dass das Überschreiten bestimmter kritischer Schwellen im Klimasystem eine Kaskade unumkehrbarer Veränderungen auslöst. Wann allerdings solche Kipppunkte erreicht sind, lässt sich noch schwieriger vorhersagen als bisher angenommen. Das zeigt eine aktuelle Studie am Beispiel der...