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LEXIKON

Episkopalsmus

ein katholisches Kirchenverfassungsprogramm, wonach dem Papst nur ein Ehrenprimat zukommt, die oberste Jurisdiktion aber bei der im allgemeinen Konzil versammelten Gesamtheit der Bischöfe liegt. Der Episkopalismus entstand im 13. Jahrhundert, herrschte im Konziliarismus des 14. und 15. Jahrhunderts vor und lebte fort insbesondere im französischen Gallikanismus und im deutschen Febronianismus des 18. Jahrhunderts. Seit dem Dogma vom päpstlichen Primat (1870, 1. Vatikanisches Konzil) gilt allein das Papalsystem.
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