Wissensbibliothek
Welcher Vogel glänzt mit besonders schönem blauem Gefieder?
Die Blauracke (Coracias garrulus), die hierzulande leider sehr selten geworden ist. Noch bis 1890 brütete sie in der Nähe von Nürnberg und scheint einmal recht häufig gewesen zu sein. Von Albrecht Dürer ist beispielsweise die Studie eines Blaurackenflügels bekannt, die 1525 entstanden ist. Wahrscheinlich hat er einen Vogel auf dem Markt erworben, denn Blauracken galten zu seiner Zeit als Leckerbissen.
Blauracken, die auch als Blauhäher, Blaukrähe oder Mandelkrähe bekannt sind, werden etwa 30 Zentimeter groß und haben einen Schnabel, der länger als ihr Schädel ist und in einer leicht gekrümmten Spitze ausläuft. Namengebend ist ihr glänzend türkisfarbenes Gefieder; Schultern und Rücken sind allerdings kastanienbraun.
Übrigens: Ihre Nahrung besteht aus Käfern, Insekten, Regenwürmern und kleineren Wirbeltieren, außerdem fressen sie auf dem Zug ins Winterquartier Beeren. In Europa brüten Blauracken meist in ehemaligen Spechthöhlen, in Asien und Nordafrika in selbst gegrabenen Erdhöhlen. Blauracken sind Zugvögel, die den Winter in Zentralafrika verbringen. Die Jungtiere bleiben während der ersten Lebensjahre in Afrika, bevor sie die Altvögel in die Sommerquartiere begleiten.
Wie Cannabinol den Schlaf fördert
Seit langem gilt der Cannabis-Bestandteil Cannabinol (CBN) als schlaffördernd. Wie genau er sich auf Tiefschlaf- und Traumphasen auswirkt, war allerdings noch unklar. Nun hat ein Forschungsteam an Ratten gezeigt, dass CBN nicht nur die Gesamtschlafdauer erhöht, sondern auch die Tiefschlafphasen fördert. Daran beteiligt ist neben...
Falschen Tönen auf der Spur
Manipulierte Videos, imitierte Laute und synthetische Stimmen sorgen häufig für Verwirrung. Fraunhofer-Forscher entwickeln Werkzeuge, um solche Fälschungen treffsicher erkennen zu können. von NIKOLAUS FECHT Solche Bilder sind inzwischen so gut, dass sie Realitäten verzerren können“, warnte Martin Steinebach, Leiter der Abteilung...