Lexikon
Gartenkunst
Renaissance
In Anlehnung an römische Villengärten gelangte die Gartenkunst in der Zeit der Renaissance zu künstlerischer Vollendung. Der Garten, meist an Terrassen angelehnt, gewann an Ausdehnung und wurde architektonisch durchgestaltet vermittels eines Systems von geraden Wegen, rechtwinkligen Beeten, flachen Buchsbaumhecken, Wasserläufen, Kaskaden und Baulichkeiten, z. T. schon mit Achsenbezug zum Hauptbau. Der Garten wurde zum Schauplatz von Festlichkeiten (Villa Madama, Rom, Entwürfe von Raffael; Villa d’Este, Tivoli, seit 1549 von P. Ligorio) und zum bevorzugten Aufstellungsort antiker Statuen.
Wissenschaft
»Eine einzige Studie liefert selten Gewissheit«
Ernährungswissenschaftlerin Viktoria Mathies erklärt, wie Ernährungsstudien aufgebaut sind und welche Informationen sich aus ihnen gewinnen lassen. Das Gespräch führte CAROLIN SAGE Frau Mathies, welche Arten von Ernährungsstudien gibt es? Zum einen gibt es Beobachtungsstudien. Zu ihnen gehören Kohortenstudien, die in der Regel...
Wissenschaft
Große Körper, wenig Krebs
Bayer 04 Leverkusen war der alles überragende Club der letzten Bundesliga-Saison. Die meisten wissen das. Doch was kaum jemand weiß: Vor bald zwanzig Jahren machte der Werksclub des Pharma-Giganten Bayer auf seiner Homepage Werbung für Haiknorpel-Präparate als Anti-Krebsmittel. Eigentlich hätte dafür damals Zwangsabstieg in die...