Lexikon
Gartenkunst
Renaissance
In Anlehnung an römische Villengärten gelangte die Gartenkunst in der Zeit der Renaissance zu künstlerischer Vollendung. Der Garten, meist an Terrassen angelehnt, gewann an Ausdehnung und wurde architektonisch durchgestaltet vermittels eines Systems von geraden Wegen, rechtwinkligen Beeten, flachen Buchsbaumhecken, Wasserläufen, Kaskaden und Baulichkeiten, z. T. schon mit Achsenbezug zum Hauptbau. Der Garten wurde zum Schauplatz von Festlichkeiten (Villa Madama, Rom, Entwürfe von Raffael; Villa d’Este, Tivoli, seit 1549 von P. Ligorio) und zum bevorzugten Aufstellungsort antiker Statuen.
Wissenschaft
Lebensstoffe reisen durchs All
Proben des Planetoiden Bennu enthalten uralte Moleküle, die in Proteinen und im Erbgut vorkommen. Hat kosmische Starthilfe dem irdischen Leben auf die Sprünge geholfen? von THORSTEN DAMBECK Manchmal kommt es darauf an, schneller zu sein – dies war wohl das Kalkül der NASA, als es um 101955 Bennu ging. Bevor dieser Planetoid...
Wissenschaft
Rheuma in jungen Jahren
Rheuma ist keine reine Alterskrankheit. In Deutschland sind Zehntausende Kinder und Jugendliche betroffen. Weil die Symptome vielfältig sind, ist die Erkrankung schwierig zu erkennen. von SIGRID MÄRZ So hatte sich Louisa den Freitagnachmittag nicht vorgestellt. Gerade noch feierte die 15-Jährige gemeinsam mit anderen Jugendlichen...