Lexikon
Geothermie
[griechisch]
die Nutzung der Erdwärme als Energiequelle; zur Zeit nur dort sinnvoll, wo dicht unter der Erdoberfläche aufgeheizte Bodenformationen vorliegen. Die in der Erdwärme steckende Energie wird als praktisch unerschöpflich angesehen. Die Energie stammt aus der Zeit der Entstehung des Sonnensystems, als durch Verdichtung von Massenteilchen die Erde entstand. Technisch nutzbar sind heiße Wasser- bzw. Wasserdampfquellen wie die Geysire, die Mofetten, die Fumarolen, die Solfataren oder die Soffionen und die geothermischen Lagerstätten wie Lava, magmatische Kammersysteme und trockene heiße Tiefengesteine.
Die Nutzung der Erdwärme berührt die Gebiete der Umwelt, der Bohrtechnik und der Korrosion. Als bodennahe Geothermie wird die Nutzung der Erdreichwärme durch im Boden verlegte Rohrschlangen als Wärmetauscher und Verwendung von Wärmepumpen bezeichnet.
Wissenschaft
Der Luft zuliebe
Etliche Millionen Passagierflüge pro Jahr verschmutzen die Atmosphäre und schädigen das Klima. Höchste Zeit für einen CO2-neutralen Luftverkehr, meinen Forscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt – und erklären den Weg dorthin. von ROLF HEßBRÜGGE Kurz vor dem Unglück hatte das Cockpit „Vogelschlag“ gemeldet – die...
Wissenschaft
Draußen-Zeit kann Kurzsichtigkeit vorbeugen
Wegen unseres modernen Lebensstils mit viel Zeit am Bildschirm ist Kurzsichtigkeit in den vergangenen Jahrzehnten weltweit immer häufiger geworden. Zunehmend sind davon auch Jugendliche und Kinder betroffen, die immer früher kurzsichtig werden. Doch das lässt sich verhindern, indem Kinder frühzeitig und regelmäßig Zeit im Freien...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Fisch ohne Meer
Heureka auf Helgoland
War das der Klimawandel?
Wasserstoff im Rohr
Die Nano-Zitze
Geschöpfe der Tiefe