Lexikon
Gesundheitspolitik
ein Bereich der Politik mit der Aufgabe, die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern. Zu den konkreten Maßnahmen zählen die Steuerung von Bedarf und Nutzung des Angebots an Gesundheitsdienstleistungen, die Steuerung von Ausgaben und Einnahmen sowie die Bereitstellung von Informationen über das Gesundheitswesen. Die institutionelle Ausgestaltung der Gesundheitspolitik ist geprägt vom Subsidiaritätsprinzip (Subsidiarität). Der Gesetzgeber gibt die Rahmendaten vor, innerhalb dieses Rahmens agieren die Krankenkassen, die kassenärztlichen Vereinigungen, Kammern, Verbände, Träger von Krankenhäusern usw. Zu den wichtigsten Problemen der Gesundheitspolitik zählt die Kontrolle der Kostenentwicklung angesichts der demographischen Entwicklung, der zunehmenden Ärztedichte und des medizinisch-technischen Fortschritts.
Wissenschaft
Warum erkältet man sich im Winter leichter?
Kälte, Nässe oder Zugluft sind nicht daran schuld, wenn die Nase läuft. Des Rätsels Lösung verrät Dr. med. Jürgen Brater. Auch wenn ein grippaler Infekt im allgemeinen Sprachgebrauch „Erkältung“ genannt wird, ist Kälte allein nicht in der Lage, ihn auszulösen. Wäre es anders, müssten Eskimos oder Polarforscher, die im ständigen...
Wissenschaft
Hilfe für Zebrahaie
Haie sind weltweit stark in Bedrängnis geraten. Ein internationales Konsortium versucht nun erstmals, eine besonders gefährdete Hai-Art durch Nachzucht und Auswilderung zu retten. von KURT DE SWAAF Vielleicht stand ihre Existenz in den vergangenen 60 Millionen Jahren einfach unter keinem guten Stern. Irgendwann in grauer Vorzeit...
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