Lexikon
Ghạna
Wirtschaft und Verkehr
Ghana zählt trotz günstiger Voraussetzungen zu den ärmsten Ländern der Welt. Die hohe Auslandsverschuldung konnte jedoch durch Schuldenerlasse verringert werden. Große Hoffnung setzt das Land auf die im Golf von Guinea gefundenen Erdöl- und Erdgasvorkommen und den staatlich geförderten Tourismus.
Das Land verfügt über reiche Bodenschätze, darunter Gold, das rund ein Drittel des Gesamtexports stellt, Silber, Diamanten, Mangan, Bauxit, Erdöl und Erdgas. Die Wasserkraftwerke am Volta-Stausee decken nicht nur den nationalen Energiebedarf, sondern produzieren auch Strom für den Export. In Dürrejahren kommt es allerdings regelmäßig zu großen Engpässen bei der Energieversorgung. Die Wälder erbringen wertvolle Edelhölzer; der Holzeinschlag erfolgt jedoch zu rund 60% illegal und gefährdet die Regenwaldbestände. Das Hauptagrarprodukt ist Kakao (Ghana ist weltweit der zweitgrößte Produzent). Bemühungen um eine Industrialisierung waren bislang wenig erfolgreich.
Das Verkehrsnetz ist für afrikanische Verhältnisse gut ausgebaut; es konzentriert sich jedoch auf die Gebiete im Süden. Viele Straßen sind während der Regenzeit nicht passierbar.
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