Lexikon
Glockenbecher-Kultur
eine prähistorische Kulturgruppe des ausgehenden Neolithikums, die im Bereich des westlichen Mittelmeeres und Nordafrikas sowie in Westeuropa verbreitet war. Ihre Vertreter verfügten über die Kenntnis der Kupfermetallurgie; charakteristisch sind die sog. Glockenbecher (glockenförmige, meist verzierte Tongefäße), steinerne Armschutzplatten, kleine Kupferdolche und Schmuck aus Kupfer, Gold, Bernstein und Knochen. Diese Funde sind meist Grabbeigaben. Die Toten wurden, anders als die einheimischen Bevölkerungsgruppen, einzeln und in hockender Stellung begraben. Datiert wird die Glockenbecher-Kultur um das Ende des 3. und zu Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr.
Wissenschaft
Runter kamen sie alle
Die menschliche Fliegerei ist seit jeher inspiriert von der Natur. Ihre Geschichte erzählt von großen Visionen, brutalen Abstürzen und bahnbrechenden Erkenntnissen. von ROLF HEßBRÜGGE Wilbur und Orville Wright galten als bodenständige Gesellen. Die beiden Brüder aus Dayton im US-Bundesstaat Ohio betrieben Ende des 19....
Wissenschaft
Mit Licht gegen Ewigkeitschemikalien
Ob in regenfester Kleidung, beschichteten Pfannen oder Kosmetik – Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS) sind als Antihaft- und Imprägniermittel weit verbreitet. Da sie äußerst langlebig sind, reichern sich diese potenziell gesundheitsschädlichen Substanzen jedoch in der Umwelt an. Um die auch als Ewigkeitschemikalien...