Lexikon
Grubenottern
CrotalinaeUnterfamilie der Vipern mit etwa 150 Arten vorwiegend in den wärmeren Gebieten Amerikas und Asiens; bis 3,75 m lang; mit langen, zurückklappbaren Giftzähnen. Charakteristisch sind die Grubenorgane, beidseitige Vertiefungen zwischen Nasenloch und Auge, die als Temperatursinnesorgane auch im Dunkeln ein räumliches Bild warmblütiger Tiere liefern und zum Aufspüren der Beute dienen. Die Gifte der Grubenottern wirken in erster Linie als Blutgifte, bei den Klapperschlangen auch als Nervengifte. Grubenottern sind lebendgebärend. Hierzu gehören Dreiecksköpfe, Buschmeister, Lanzenschlangen und Klapperschlangen.
Buschmeister
Buschmeister
Der Buschmeister ist mit einer Länge von über 3,5 m die größte Grubenotter. Seine Gefährlichkeit beruht auf der großen Giftmenge, die er durch sehr wuchtiges Zubeißen tief ins Gewebe einspritzen kann. Das Gift selbst ist verhältnismäßig schwach.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Klapperschlange (Tropische)
Tropische Klapperschlange
Das Nervengift, das durch den Biss der armdicken Tropischen Klapperschlange in die Blutbahn des Opfers gelangt, führt sehr schnell zur Lähmung der Nackenmuskeln, so dass der Kopf des Opfers plötzlich vornüberfällt. Später treten tief greifende Ausfälle im Zellularsystem auf.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
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