Lexikon
Haarkrankheiten
TrichosenErkrankungen, die sich entweder durch zu starke Haarentwicklung (Hypertrichose) an Stellen, wo sonst kein oder nur geringer Haarwuchs normal ist, oder durch zu geringe Behaarung (Hypotrichose) und Haarausfall bemerkbar machen. Sie können sowohl anlagemäßig wie auch durch Störungen der inneren Sekretion bedingt sein, doch sind die genauen Ursachen häufig schwer feststellbar. Die Haare selbst können dabei völlig normal bleiben. Andere Formen der Haarkrankheiten, wie z. B. die abnorme Brüchigkeit des Haares (Trichorrhexis), verschiedene Dickenentwicklung des Schafts am selben Haar (Spindelhaar, Monilethrix) oder Haarspaltung (Trichoschisis), haben ebenfalls nicht näher bekannte Ursachen. Entzündungen des Haarbodens, z. B. der Haarbälge durch Infektionserreger (Bakterien, Pilze), führen zu Haarbalgeiterung und Haarausfall. Eine Pilzerkrankung ist z. B. die Haarknötchenkrankheit (Trichosporie).
Wissenschaft
Flutkatastrophe im Ahrtal hätte noch schlimmer ausfallen können
Vor fast genau vier Jahren, in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021, raste infolge von Starkregen eine riesige Flutwelle durch das Ahrtal und andere Flusstäler im westlichen Mitteleuropa. In den Wassermassen kamen fast 200 Menschen ums Leben. Doch es hätte noch schlimmer kommen können, zeigt eine neue Studie. So hätte es noch...
Wissenschaft
Abstürzende Satelliten schädigen Ozonschicht
Wenn alte Satelliten in der Erdatmosphäre verglühen, setzen sie unter anderem Aluminiumoxid-Nanopartikel frei. Diese lösen in der Ozonschicht Reaktionen aus, die das schützende Ozon abbauen. Angesichts der rapide wachsenden Zahl neuer Satelliten durch Internet-Satelliten haben Forschende nun die Auswirkungen quantifiziert....