Lexikon
Haarausfall
Haarschwund; Alopecia; Alopeziezeitweises oder dauerhaftes, örtlich begrenztes oder vollständiges Ausgehen vor allem der Kopfhaare. Am häufigsten ist der vorzeitige Haarausfall, der überwiegend bei Männern ab dem 20. Lebensjahr, aber auch bei Frauen nach den Wechseljahren auftritt. Er beginnt meist an den Schläfen („Geheimratsecken“) und kann sich über Stirn („Stirnglatze“) und Haarwirbel bis zu einer vollständigen Glatze ausweiten. Neben einer erblichen Veranlagung gelten ein erhöhter Spiegel an männlichen Sexualhormonen (Androgenen) oder eine fehlerhafte Produktion der Talgdrüsen als Ursache. Der Haarausfall bei Frauen in der Menopause ist durch eine Hormontherapie meist behandelbar, ebenso eine Erkrankung der Talgdrüsen (Seborrhö). Bei den übrigen Formen ist eine heilende Wirkung von Haarwuchsmitteln o. Ä. nicht nachgewiesen. Optische Abhilfe können ggf. künstliche Haarteile oder Haartransplantationen schaffen.
Wissenschaft
Auch Makaken können Rhythmusgefühl entwickeln
Menschen können den Rhythmus einer Musik wahrnehmen und sich dazu im Takt bewegen. Doch diese Fähigkeit ist nicht auf Menschen und andere Tierarten mit Sprachtalent beschränkt, wie Forschende nun überraschend herausgefunden haben. Demnach können auch Makaken zu einem Beat klatschen, sofern sie vorher entsprechend rhythmisch...
Wissenschaft
Amputation sorgt doch nicht für Neuverknüpfung im Gehirn
Unser Gehirn verfügt über eine neuronale Karte unseres Körpers, wobei verschiedene Regionen den unterschiedlichen Körperteilen entsprechen. Doch was geschieht mit dieser Karte, wenn wir eine Gliedmaße verlieren? Bisherige Theorien gingen davon aus, dass sich nach einer Amputation auch die Karte im Gehirn verändert. Der Bereich,...