Wissensbibliothek
Wie funktioniert der Geld- und Güterkreislauf?
Der Geld- und Güterkreislauf (auch Wirtschaftskreislauf) umfasst sämtliche Vorgänge, bei denen Waren, Dienstleistungen oder Forderungen (Wirtschaftsobjekte) den Besitzer wechseln.
Ein stark vereinfachtes Modell erklärt einen Wirtschaftskreislauf, an dem ausschließlich Unternehmen und private Haushalte teilnehmen; der staatliche Sektor und die Wirtschaftsbeziehungen zum Ausland werden dabei außer Acht gelassen. Ein Teil der Personen aus den Privathaushalten ist in irgendeiner Form an den Unternehmen beteiligt, z. B. durch den Erwerb von Aktien oder durch den Erhalt von privaten Krediten. Zudem arbeitet ein Teil der Privatpersonen in den Unternehmen.
Die Privatpersonen überlassen den Unternehmen sowohl Geldleistungen als auch Güter (vor allem ihre Arbeitskraft). Dafür erhalten sie im Gegenzug Zinsen und Arbeitsentgelt. Damit wiederum erwerben sie Güter, die von den Unternehmen produziert werden. Auf diese Weise schließt sich der Geld- und Güterstrom zwischen den Privatpersonen und den Unternehmen.
Licht und Schatten
Das Darknet gilt als Hort des Bösen. Doch die Wahrheit ist kompliziert. von MICHAEL VOGEL Abgründe tun sich auf. Es geht um Kinderpornografie, Erpressung, Drogenhandel, illegalen Waffenhandel, verbotene Wetten, Falschgeld und Datendiebstahl. Kurz: um die dunkle Seite des Menschen. Beispiel Kinderpornografie: Im Herbst 2019 nahmen...
Das Atom der Biologen
Anfang der 1930er-Jahre lauschte ein junger Mann namens Max Delbrück, der 1969 als Empfänger des Nobelpreises für Medizin gefeiert werden sollte, in Kopenhagen der Rede des großen Physikers Niels Bohr, die von „Licht und Leben“ handelte. Bohr machte darin den Vorschlag, man solle in der Biologie das Gleiche versuchen, das in...