Lexikon
Häutungshormone
für die Häutung von Gliedertieren verantwortliche Botenstoffe (Hormone). Insekten bilden in gewissen Gehirnzellen neurosekretorisch das adenotrope Hormon aus; durch dessen Einfluss scheiden die Prothoraxdrüsen das eigentliche Häutungshormon Ecdyson aus, das auf die Epidermiszellen einwirkt. Wirkt Ecdyson allein, so häutet sich die Raupe zur Puppe und diese zum Endstadium (Imago). Wird jedoch gleichzeitig das Juvenilhormon aus einem Drüsenpaar (Corpora allata) in der Nähe des Gehirns abgegeben, so werden nur Häutungen innerhalb des Larvenstadiums ausgelöst.
Wissenschaft
Superkleber aus Schleim und Muschelproteinen
Eine Barriere aus Schleim schützt unsere Schleimhäute vor schädlichen Einflüssen – sei es im Mund vor eindringenden Bakterien oder im Magen vor der Magensäure. Einen entscheidenden Beitrag dazu leisten sogenannte Muzine, die strukturgebenden Bestandteile des Schleims. Deren positive Eigenschaften haben sich Forschende nun zunutze...
Wissenschaft
Bakterien – zum Fressen gern
Ein Protein für den menschlichen Verzehr, für dessen Herstellung mit Bakterien CO2 aus der Atmosphäre gefiltert wird? Das gibt es tatsächlich – und Produkte daraus könnten bald im Supermarkt liegen. von ROLF HEßBRÜGGE Pasi Vainikka ist ein bedächtiger, geradezu stiller Zeitgenosse. Umso mehr lässt folgender Satz aufhorchen, den...