Lexikon

Häutungshormone

für die Häutung von Gliedertieren verantwortliche Botenstoffe (Hormone). Insekten bilden in gewissen Gehirnzellen neurosekretorisch das adenotrope Hormon aus; durch dessen Einfluss scheiden die Prothoraxdrüsen das eigentliche Häutungshormon Ecdyson aus, das auf die Epidermiszellen einwirkt. Wirkt Ecdyson allein, so häutet sich die Raupe zur Puppe und diese zum Endstadium (Imago). Wird jedoch gleichzeitig das Juvenilhormon aus einem Drüsenpaar (Corpora allata) in der Nähe des Gehirns abgegeben, so werden nur Häutungen innerhalb des Larvenstadiums ausgelöst.
Wissenschaft

Die Sonne scheint bei Tag und Nacht

Noch immer holen wir uns die Energie für unsere Stromerzeugung zu einem viel zu großen Teil aus fossilen Stoffen. Dabei haben wir doch die Sonne. Die leuchtet seit mehr als 4,5 Milliarden Jahren – und wird das auch noch weitere fünf bis sechs Milliarden Jahre lang so tun. Tag für Tag schickt sie uns deutlich […]

Der...

Erdatmosphäre
Wissenschaft

Mensch veränderte Atmosphäre schon im 19. Jahrhundert

Durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe setzen wir Menschen große Mengen an Treibhausgasen frei und verändern dadurch das weltweite Klima. Doch ab wann hatten diese Emissionen erstmals messbare Einflüsse auf das Klimasystem? Dieser Frage haben sich Forschende nun mithilfe einer Modellsimulation genähert. Hätten die Menschen...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon