Lexikon
Hammerwerfen
Hammerwurfaus Schottland und Irland stammende leichtathletische Übung sowie eine Disziplin des Rasenkraftsports: Der Wurfhammer, eine 7,00 kg schwere Metallkugel an einem Stahldraht mit Griff (Gesamtlänge: 117–121,5 cm; Gesamtgewicht: 7,265 kg, für Frauen 4 kg), wird aus einem Kreis von 2,135 m Durchmesser geschleudert. Dabei fasst der Werfer das Gerät mit beiden Händen und wirft es nach 3 oder 4 schnellen Drehungen in einem Winkel von 42– 44° ab. Gültige Würfe müssen innerhalb eines vom Kreismittelpunkt aus gezeichneten Sektors von 40° auftreffen.
Wissenschaft
Maispflanzen warnen ihre Nachbarn vor Fressfeinden
Wenn Maispflanzen dicht nebeneinander wachsen, sind sie eigentlich anfälliger für Fressfeinde und Krankheitserreger. Doch ein raffinierter Mechanismus sorgt in diesen beengten Pflanzengemeinschaften dafür, dass sich die Pflanzen sogar besser gegen Schädlinge wehren können. Wie Experimente belegen, kommunizieren Maispflanzen über...
Wissenschaft
Kartoffelfäule-Erreger kam aus den Anden
Ab 1845 sorgte die Kartoffelfäule in Irland für verheerende Ernteausfälle und löste eine Hungersnot aus, die mehr als eine Million Menschen das Leben kostete. Doch woher kam der Erreger ursprünglich? Umfassende genetische Analysen verorten die Ursprünge des verantwortlichen Erregers Phytophthora infestans nun in den...