Lexikon

Hörgeschädigtenpädagogik

Teil der Behindertenpädagogik, befasst sich mit der Unterweisung Schwerhöriger und Gehörloser, so dass diese sich verständigen und am sozialen Leben teilnehmen können. Dazu zählen der meist in Sonderschulen erteilte Unterricht von Gebärden (z. B. deutsche Gebärdensprache und lautsprachbegleitende Gebärden), die Einführung in die Technik des Mund-Ablesens sowie die Hörerziehung und das Erlernen der Lautartikulation. Letztere haben die Kommunikation in „normaler“ Sprache zum Ziel. Die Schwerpunkte der Hörgeschädigtenpädagogik sind je nach Land und Lehrtradition sehr unterschiedlich. Für Taubblinde gibt es eine spezielle Form der Verständigung, die durch genau definierte Berührungsformen vermittelt wird, so das phonembestimmte und das graphembestimmte Manualsystem (Fingeralphabet). Die ersten Taubstummenanstalten in Europa entstanden Ende des 18. Jahrhunderts. Der Deutsche Schwerhörigenbund schätzt die Zahl der hörgeschädigten Menschen in Deutschland auf rund 14 Mio.
Solar, Sonnenenergie, Wüste
Wissenschaft

Mit Sonnenenergie durch die Wüste

Bei internationalen Wettkämpfen treten solarbetriebene Rennwagen gegeneinander an. Wüstenstraßen werden dabei zu Teststrecken für neue Solartechnologien. von RAINER KURLEMANN Wer in Marokko Auto fährt, erlebt viele Überraschungen. Das Königreich ist ein modernes Land, trotzdem trifft man auf den Straßen so manchen Eselskarren und...

Foto der tätowierten Hand einer 1200 Jahre alten Mumie
Wissenschaft

Komplexe Tätowierungen auf Mumien in Peru entdeckt

Tattoos sind ein uralter und bis heute beliebter Körperschmuck. In der präkolumbischen Chancay-Kultur in Südamerika hatten sie offenbar eine größere Bedeutung als bislang gedacht. Denn auf der Haut von rund 1 200 Jahre alten Mumien aus Peru haben Forschende feingliedrige Tätowierungen aus komplexen Mustern entdeckt. Die Tinte war...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon