Lexikon
Holztrocknung
der Entzug von Wasser aus dem Holz, um den gewünschten Feuchtigkeitsgehalt (z. B. für Bauholz 14–20%, Fußbodenbretter 10–14%, Fassdauben 8–10%, Möbelholz 6–8%, Musikinstrumentenholz 5–7%) auf natürlichem Wege (natürliche Holztrocknung) oder mittels technischer Einrichtungen (technische Holztrocknung) zu erzielen. Natürliche Holztrocknung findet im Freien oder in Schuppen statt durch Einwirkung des natürlichen Klimas bis zum hygroskopischen Gleichgewicht. Zur Beschleunigung und zur Erzielung von Feuchtigkeiten unter 12% ist eine technische Holztrocknung erforderlich, d. h. ein regel- und steuerbarer Feuchtigkeitsentzug in einer Trockenkammer. Durch die Holztrocknung nimmt die Anfälligkeit des Holzes gegen Pilze ab, das Gewicht sinkt, und die Festigkeitseigenschaften steigen an, bis die Holzfeuchtigkeit rund 10% erreicht hat.
Wissenschaft
Wenn die Marsluft vom Himmel fällt
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Wissenschaft
Wer lebt zu unseren Füßen?
Biodiversität im Boden sorgt für ein funktionierendes Ökosystem. Regenwürmer, Bakterien und Pilze spielen dabei eine bedeutende Rolle – auch für das menschliche Leben. von SALOME BERBLINGER (Text) und NICOLE OTTAWA/OLIVER MECKES (Fotos) Weit über die Hälfte aller Arten weltweit sind Bodenlebewesen. Sie machen damit einen Großteil...