Gesundheit A-Z
Kälteagglutininkrankheit
durch spezielle IgM-Antikörper ausgelöste Hämolyse. Bei einer Umgebungstemperatur unter 20°C werden diese Kälteantikörper aktiv und führen zu einer erhöhten Agglutinationsbereitschaft der roten Blutkörperchen mit folgender Hämolyse. Die IgM-Kälteantikörper sind entweder angeboren oder sie entstehen nach einer Infektion (z. B. Lungenentzündung durch Mykoplasmen) bzw. im Rahmen einer leukämischen Erkrankung. Da die Hämolyse bei tiefen Temperaturen zunimmt, sollte auf Kälteexposition unbedingt verzichtet werden; vor allem das Gewebe an den Finger- und Zehenspitzen, der Nase und dem Kinn kann bei Kälte irreversiblen Schaden erleiden.
Wissenschaft
Vorstoß in die Hölle
Drei Raumsonden sollen bald die Rätsel der Venus lösen. Eine neue Studie lässt vermuten, dass unsere Nachbarwelt bis heute vulkanisch aktiv ist. von RÜDIGER VAAS Die Venus wird oft als Schwester der Erde bezeichnet, weil sie ähnlich groß ist und eine dichte Atmosphäre über felsigem Grund hat. Sie war das erste Ziel...
Wissenschaft
Ein menschliches Gehirn im Computer?
Supercomputer sollen inzwischen leistungsstark genug sein, um ein komplettes menschliches Gehirn simulieren zu können. Das behaupten Physiker um Bruno Golosio von der Universität Cagliari in einer Fachpublikation, die kürzlich auf dem Preprint-Server arXiv erschienen ist. Wenn Sie mich fragen, klingt das nach Science-Fiction....
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