Lexikon

Intensvmedizin

[
lateinisch
]
Lehre von den schweren, akut lebensbedrohenden Erkrankungen und ihrer Behandlung (Intensivbehandlung). Die Intensivmedizin wurde durch medizintechnische Fortschritte in der Neuzeit erheblich ausgebaut und erreicht heute mit Hilfe modernster technischer Ausrüstung (und entsprechendem finanziellem und personellem Aufwand) Erfolge bei Krankheitsfällen, die früher meist als aussichtslos galten. Hauptziel der Intensivmedizin ist die Aufrechterhaltung des Blutkreislaufs und der Atmung sowie die Gewährleistung eines ausgeglichenen Säure-Basen-, Elektrolyt- und Wasserhaushalts (einschließlich ausreichender Nierenfunktion). Die hierzu erforderlichen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen werden auf sog. Intensivstationen durchgeführt, auf denen auch eine entsprechende pflegerische Betreuung (Intensivpflege) möglich ist. Im Einzelnen gehören zur Intensivmedizin automatische apparative Überwachung aller Körperfunktionen mit Hilfe sog. biometrischer Monitorsysteme, nach deren fortlaufend registrierten und abgelesenen Ergebnissen sich die entsprechenden Behandlungsmaßnahmen richten (Infusionen, Bluttransfusion, künstliche Beatmung, Intubation und Bronchialabsaugung, künstliche Anregung der Herztätigkeit, künstliche Niere, Arzneimitteltherapie u. a.).
Pulsare_als_kosmische_Präzisions­uhren:_Dank_ihrer_äußerst_regel­mäßigen_Strahlungspulse_können_
sie_als_astronomische_Detektoren_dienen,_die_Kräuselungen_der_Raumzeit_von_supermassereichen_Schwarzen_Löchern_in_fernen_Galaxienzentren_aufspüren._Diese_unzähligen,_nicht_auflösbaren_Quellen_erzeugen_einen_Gravitationswellen-Hintergrund_im_Nanohertz-Frequenzbereich._
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Rasant rotierende Ruinen künden von gigantischen Katastrophen – oder sogar von Furchen im frühen All kurz nach dem Urknall. von RÜDIGER VAAS Die Laserinterferometrie ist nicht die einzige Nachweistechnik für die winzigen Schwingungen des Weltraums. Auch die Natur selbst kommt zu Hilfe: Als indirekte Gravitationswellen-Detektoren...

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Potenzielles neues Malaria-Mittel entdeckt

Der Wirkstoff Nitisinon ist bislang als Medikament für Menschen mit seltenen Stoffwechselstörungen zugelassen. Künftig könnte er aber auch helfen, Malaria zu bekämpfen. Denn wie Forschende jetzt herausgefunden haben, ist Nitisinon giftig für blutsaugende Moskitos, die den Malaria-Erreger übertragen. Auch das Blut von Menschen,...

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