Lexikon

sospin

[
der; griechisch
]
Isotopenspin
eine auf W. Heisenberg (1932) zurückgehende Quantenzahl zur Charakterisierung des elektrischen Ladungszustands von Elementarteilchen, die der starken Wechselwirkung unterliegen; sie wurde zur Unterscheidung der verschiedenen Zustände sonst gleichartiger Hadronen mit fast gleicher Masse eingeführt. Wie der Spin ist der Isospin gequantelt und kann nur wenige halb- und ganzzahlige Werte annehmen: I = 0, 1/2, 1, 3/2 usw. Zu jedem Wert von I gibt es 2 I + 1 Eigenzustände, die durch die Quantenzahl I3 unterscheidbar sind. I3 = I, I1, , I. Zu den Nukleonen mit I = 1/2 gehören das Proton mit I3 = +1/2 und das Neutron mit I3 = 1/2.
Anwendungen, Gehirn, Informationen
Wissenschaft

Rechnen wie das Gehirn

Mit klassischen Computern fällt es immer schwerer, den Hunger der Menschheit nach Rechenleistung zu stillen. Auf der Suche nach Alternativen lassen sich die Forscher auch vom Nervensystem inspirieren. Das Ziel ist es, biologische Konzepte auf die technische Informationsverarbeitung zu übertragen. von THOMAS BRANDSTETTER Auch wenn...

Wissenschaft

Spurensuche im Mondgestein

Nach jahrzehntelanger Pause untersuchen Kosmochemiker wieder frisches Gestein von der Mondoberfläche. Erstmals inspizieren sie auch Proben von der rätselhaften Rückseite des Erdtrabanten. von THORSTEN DAMBECK Wer ein Stück vom Mond haben will, muss es persönlich beim Eigentümer abholen. So im September 1969, als Hans Voshage, ein...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon