Lexikon
Ịsospin
[
Isotopenspinder; griechisch
]eine auf W. Heisenberg (1932) zurückgehende Quantenzahl zur Charakterisierung des elektrischen Ladungszustands von Elementarteilchen, die der starken Wechselwirkung unterliegen; sie wurde zur Unterscheidung der verschiedenen Zustände sonst gleichartiger Hadronen mit fast gleicher Masse eingeführt. Wie der Spin ist der Isospin gequantelt und kann nur wenige halb- und ganzzahlige Werte annehmen: I = 0, 1/2, 1, 3/2 usw. Zu jedem Wert von I gibt es 2 I + 1 Eigenzustände, die durch die Quantenzahl I3 unterscheidbar sind. I3 = I, I–1, …, –I. Zu den Nukleonen mit I = 1/2 gehören das Proton mit I3 = +1/2 und das Neutron mit I3 = –1/2.
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