Lexikon
Jinịsmus
[
Dschinismus; Jainismusdʒ-
]eine Weltreligion, die nach dem Ehrentitel Jina („Sieger“) ihres Stifters bzw. Neubegründers Vardhamana ( ca. 539–467 v. Chr.) benannt ist, der auch Mahavira („großer Held“) heißt. Diese Mönchsreligion umfasst die beiden Hauptrichtungen der konservativen, unbekleidet gehenden Digambaras (Sanskrit „Luftbekleidete“) und der gemäßigteren, bekleidet lebenden Shvetambaras („Weißgekleidete“). Erlösung aus dem Daseinskreislauf wird durch strengste Askese – u. U. bis zum Todesfasten – und Meditation erlangt. Der Erlöste (Siddha) besitzt unendliches Wissen und große Kraft. Das erste Gebot, selbst kleinste Lebewesen in Erde, Luft und Wasser nicht zu verletzen (ahimsa), bestimmt insbesondere die Berufswahl der heute ca. 3,6 Mio. Jainas in Gujarat (Indien).
Wissenschaft
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Warum viele Krankheiten einen charakteristischen Duft haben, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Vor ein paar Jahren ging eine erstaunliche Meldung durch die Presse: Eine Frau in Schottland hatte gerochen, dass ihr Mann krank war. Und zwar lange bevor er selbst an sich etwas Ungewöhnliches entdeckt oder irgendwelche Symptome gezeigt...
Wissenschaft
Klimawandel: Schnelle Temperatursprünge werden häufiger
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