Lexikon
Jinịsmus
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Dschinismus; Jainismusdʒ-
]eine Weltreligion, die nach dem Ehrentitel Jina („Sieger“) ihres Stifters bzw. Neubegründers Vardhamana ( ca. 539–467 v. Chr.) benannt ist, der auch Mahavira („großer Held“) heißt. Diese Mönchsreligion umfasst die beiden Hauptrichtungen der konservativen, unbekleidet gehenden Digambaras (Sanskrit „Luftbekleidete“) und der gemäßigteren, bekleidet lebenden Shvetambaras („Weißgekleidete“). Erlösung aus dem Daseinskreislauf wird durch strengste Askese – u. U. bis zum Todesfasten – und Meditation erlangt. Der Erlöste (Siddha) besitzt unendliches Wissen und große Kraft. Das erste Gebot, selbst kleinste Lebewesen in Erde, Luft und Wasser nicht zu verletzen (ahimsa), bestimmt insbesondere die Berufswahl der heute ca. 3,6 Mio. Jainas in Gujarat (Indien).
Wissenschaft
Jäger und Sammler erreichten Malta schon vor 8500 Jahren
Malta zählt zu den abgelegensten Inseln des Mittelmeers. Rund 100 Kilometer offene See trennen die Insel von der Küste Siziliens. Bislang ging die Wissenschaft davon aus, dass Menschen frühestens ab der Jungsteinzeit technisch in der Lage waren, Malta auf dem Seeweg zu erreichen. Doch neue archäologische Funde widerlegen dies....
Wissenschaft
Schockwellen aus der Südsee
Ein Vulkan des Pazifischen Feuerrings explodierte 2022 im Meer mitten im Inselstaat Tonga. Die Wirkung war global. Dabei griffen Phänomene wie Tsunamis und atmosphärische Wellen ineinander. von THORSTEN DAMBECK Selten schafft es das Königreich Tonga in die Schlagzeilen. Es dürfte wohl an der schieren Entfernung liegen: Tonga...