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LEXIKON

Kampfgruppen der Arbeiterklasse

seit 1952 vorwiegend in Betrieben der DDR aufgestellte, bis 1959 Betriebskampfgruppen genannte militärisch und politisch geschulte, bewaffnete Milizverbände der SED (seit 1954 auch Parteilose umfassend) nach dem Vorbild des Roten Frontkämpferbunds der Weimarer Republik; ein Hilfsorgan der Volkspolizei und der Nationalen Volksarmee, „wirksames Instrument der Heimatverteidigung“. Nach dem politischen Umsturz in der DDR wurden die Kampfgruppen der Arbeiterklasse 1990 aufgelöst.
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