Lexikon

KFOR

Abkürzung für Kosovo-Force; UNO-Friedenstruppe, die am 12. 6. 1999 im Kosovo auf Grundlage der UN-Resolution 1244 stationiert wurde; 19 NATO-Staaten und elf weitere Staaten – darunter auch Russland – stellten das anfänglich insgesamt rd. 50 000 Mann (2012 noch rd. 5500) starke Kontingent; nach der Vertreibung der Kosovo-Albaner durch die jugoslawische Armee und dem Luftkrieg der NATO gegen Jugoslawien, der mit dem Einlenken Jugoslawiens endete, besetzten die KFOR-Soldaten das Kosovo; ihre Aufgaben: Sicherung der Waffenruhe, Überwachung des Abzugs der serbischen Armee, Schaffung eines sicheren Umfelds für die Rückkehr der Flüchlinge; fünf Schutzzonen wurden eingerichtet; den Oberbefehl über die einzelnen Zonen übernahmen die USA, Großbritannien, Frankreich, Italien und Deutschland (die Bundeswehr stellte anfänglich bis zu 8500 Soldaten, 2012 noch 900); die Dauer des Einsatzes blieb unbestimmt.
Antibiotika, Viren, Blut
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