Lexikon
Kopfblutgeschwulst
Kephalhämatomein während der Geburt durch starke Saug- oder Druckwirkung auf Blutgefäße entstandener Bluterguss am Schädel des Neugeborenen, zwischen einem Schädelknochen und seiner Knochenhaut (subperiostales Hämatom). Durch diese Begrenzung auf den Bereich eines Knochens unterscheidet sich die Kopfblutgeschwulst äußerlich von der Geburtsgeschwulst. Im Allgemeinen bildet sich die Kopfblutgeschwulst innerhalb einiger Monate von selbst zurück.
Wissenschaft
Dieselbe oder eine andere Art?
Forschende entdecken weltweit ständig „neue“ Tierspezies, auch in Europa. Die systematische Einordnung solcher Funde ist unter Fachleuten allerdings umstritten. von KURT DE SWAAF Biodiversitäts-Hotspot. Der Begriff ruft unweigerlich Assoziationen wach: Den meisten von uns dürften Bilder von tropischen Regenwäldern oder...
Wissenschaft
Neandertaler-Linie war 50.000 Jahre isoliert
In der Endzeit der Neandertaler gab es in Europa offenbar mindestens zwei genetisch voneinander getrennte Linien. Das legen DNA- und Isotopen-Analysen eines Neandertalers nahe, der 2015 in der Grotte Mandrin in Frankreich entdeckt wurde. Das Individuum, dem die Forschenden den Spitznamen „Thorin“ gaben, lebte demnach vor etwa 42....