Lexikon
Kopfblutgeschwulst
Kephalhämatomein während der Geburt durch starke Saug- oder Druckwirkung auf Blutgefäße entstandener Bluterguss am Schädel des Neugeborenen, zwischen einem Schädelknochen und seiner Knochenhaut (subperiostales Hämatom). Durch diese Begrenzung auf den Bereich eines Knochens unterscheidet sich die Kopfblutgeschwulst äußerlich von der Geburtsgeschwulst. Im Allgemeinen bildet sich die Kopfblutgeschwulst innerhalb einiger Monate von selbst zurück.
Wissenschaft
Triumph des Möglichen
Als Galileo Galilei seine Idee eines Buches der Natur verkündete, das in der Sprache der Geometrie verfasst sein müsse, machte er Gott zu einem Mathematiker, und viele denkende Menschen stimmten ihm zu. Sie stimmten ihm erst recht zu, nachdem Isaac Newton die Kräfte zwischen Massen mithilfe einer Formel – einem Naturgesetz in...
Wissenschaft
Aschewolken, Hunger, Pest
Vulkanausbrüche haben auf der Erde immer wieder zu klimatischen Veränderungen geführt. Auch die Menschheitsgeschichte wurde dadurch mehrfach beeinflusst. Etwa im Jahr 1345, als Eruptionen in Europa für schwere Missernten sorgten. von DAVID NEUHÄUSER Im Jahr 1347 erreichte das Bakterium Yersinia pestis Europa – nicht zum ersten...