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Wie wirkt Salbeitee?
Adstringierend (zusammenziehend) und antiseptisch. Tees – und auch Tinkturen – werden entweder aus frischen oder aus getrockneten Salbeiblättern hergestellt und können vielfältig eingesetzt werden. So hilft eine Salbeilösung gegen Entzündungen der Mundhöhle, des Zahnfleisches, der Mandeln und des Rachens, ein Tee empfiehlt sich bei Halsschmerzen und Husten. Ferner lindert Salbeitee Menstruationsstörungen, Blähungen und Durchfall, ist stark schweißhemmend und kann auch Kindern bei Zahnungsbeschwerden gegeben werden. Stillende Mütter sollten ihn allerdings mit Vorsicht genießen, da Salbei die Milchbildung hemmt.
Früher verwendete man Salbeiblätter zum Verfeinern von Bier, Met und Wein, heute werden sie überwiegend als verdauungsförderndes Gewürz fetten Speisen oder Gemüsegerichten zugegeben. Größere Mengen Salbei (mehr als etwa 15 Gramm) sollte man vermeiden, da solche Mengen u. a. zu Schwindelgefühl oder Herzrasen führen können. Auch in der Kosmetikindustrie sind Salbeiblätter ein gesuchter Zusatzstoff, etwa für Haarfärbemittel und Badeessenzen. Selbst als umweltschonenden Luftverbesserer kann man sie einsetzen: Unliebsame Gerüche in Bad oder Küche lassen sich durch Verbrennen von Salbei auf Kohle schnell beseitigen.
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»Es herrscht Goldgräberstimmung«
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