Wahrig Herkunftswörterbuch
Schnee
das Substantiv geht über
mhd.
sne, ahd.
sneo auf germ.
*snaiwa– „Schnee“ zurück; außergermanisch entsprechen lat.
nix, griech.
niphás und kymr.
nyf „Schnee“; ob eine gemeinsame indogermanische Quelle zugrunde liegt, ist nicht geklärt; vermutet wird die Ausgangsbedeutung „das Klebrige, Pappige“; die Schneegans
hat ihren Namen aufgrund der Tatsache, dass sie mit den Schnee im Winter nach Süden fliegt; die Wendung sich freuen wie ein Schneekönig
bezieht sich auf den Zaunkönig, der selbst in kältester Winterzeit noch lebhaft wirkt und nicht gen Süden fliegt; die Zusammensetzung Schneeglöckchen
stammt aus dem 18. Jh. und bezieht sich auf das frühe Aufblühen der Pflanze
Wissenschaft
Süßes ohne Reue
Wer auf Zucker verzichten will, greift häufig zu Lightprodukten mit Süßstoffen. Aber sind das tatsächlich gesündere Alternativen? von CAROLIN SAGE Unsere Beziehung zu Zucker ist ambivalent. Süßspeisen sind nicht nur fester Bestandteil unserer Ernährung, sondern auch unserer Kultur. Was wäre der Advent ohne Lebkuchen und...
Wissenschaft
Zehntausend Antennen für die Astronomie
Zwei Kontinente, Myriaden von Sensoren, extreme Datenströme: Mit dem Square Kilometre Array entsteht das größte Radioteleskop der Welt. von KAI DÜRFELD In flimmernder Hitze ragen metallene Stäbe aus dem roten Staub des australischen Outbacks. Aus der Ferne wirken sie wie ein futuristischer Wald. Auch die vielen...