Lexikon
Laterạnverträge
drei 1929 im Lateran zwischen Italien und dem Hl. Stuhl zugleich mit einem Konkordat abgeschlossene Verträge zur Lösung der Römischen Frage. Die Souveränität des Hl. Stuhls über die Vatikanstadt (Kirchenstaat) wurde staatsrechtlich anerkannt, dafür gewährte der Papst dem Königreich Italien die seit 1870 verweigerte Anerkennung. Die katholische Religion wurde als Staatsreligion Italiens bestätigt. Die Verpflichtungen der Lateranverträge bilden einen Teil der italienischen Verfassung von 1947. 1971 wurden in Italien Ehescheidungsgesetze beschlossen, die den Lateranverträgen widersprachen. Seit der Revision der Lateranverträge von 1984 ist der römische Katholizismus nicht mehr Staatsreligion.
Wissenschaft
Biokohle aus menschlichem Kot als Dünger?
Landwirte brauchen Dünger, um ihre Felder und die darauf wachsenden Pflanzen mit ausreichend Nährstoffen wie Stickstoff und Phosphor zu versorgen. Chemische Düngemittel und Tierdung verschmutzen jedoch langfristig die Umwelt und sind nur begrenzt verfügbar. Eine natürliche Alternative könnten Düngemittel sein, die aus...
Wissenschaft
Computer überall
„Computus“ – so heißt das Buch, in dem der Mittelalterhistoriker Arno Borst erklärt, dass Leute, die ihre Texte auf einem Computer schreiben und Geld von einem Konto abheben, Dinge nutzen, deren Bezeichnungen von dem Ausdruck „computus“ abstammen, der zugleich uralt und vielseitig ist. Bereits in der Antike erfassten die Menschen...