Lexikon
Melanọm
[
das; griechisch
]eine Geschwulst an Haut und Schleimhaut, die von den Pigment bildenden Zellen (Melanoblasten) ausgeht. Vor allem bei Kleinkindern tritt das gutartige juvenile Melanom (Spitz-Tumor) als meist rötlicher, rasch bis erbsengroß wachsender Tumor im Gesichtsbereich auf. Es kann problemlos chirurgisch entfernt werden. Gefährlich ist das bösartige Melanom (malignes Melanom oder Melanoblastom), da es schnell Metastasen bildet. Melanome entstehen entweder aus Epithelzellen (Melanokarzinom) oder aus Bindegewebszellen (Melanosarkom). Sie entwickeln sich häufig aus Leberflecken, aber auch auf völlig normaler Haut, begünstigt durch hohe Sonnenbelastung der Haut (vor allem Sonnenbrände). Da nur bei frühzeitiger chirurgischer Entfernung gute Heilungsaussichten bestehen, sollte bei sich verändernden Hautpigmentierungen umgehend ein Arzt zu Rate gezogen werden.
Wissenschaft
Spiel(e) des Lebens
Wenn Paris in diesem Sommer im olympischen Goldrausch schwelgt, denkt vermutlich niemand mehr an jene Athleten der Vormoderne, die auf dem Spielfeld getötet und den Göttern geopfert wurden. von ROLF HESSBRÜGGE Das Feld, auf dem über Leben und Tod entschieden wurde, misst rund 135 mal 90 Meter. Unterteilt ist es ähnlich wie der...
Wissenschaft
Flusspferdknochen und Skorpionöl
In der Renaissance entstanden sogenannte Arzneibücher, die Rezepte zur Anfertigung von Medizin gegen vielfältige Krankheiten enthielten und weite Verbreitung fanden. Ein internationales Forscherteam hat nun eines dieser Bücher einer chemischen Analyse unterzogen, um herauszufinden, wie die Nutzung dieser Rezepte durch die Leser...