Wissensbibliothek
Was verursachte das Ende der Kreuzzugsbewegung?
Der mangelnde Nachschub. Ständig muslimischen Angriffen ausgesetzt, brauchte der Außenposten des Abendlandes immer neue Zufuhr von Menschen. Dem Ersten Kreuzzug folgten weitere, das Kriegsglück wechselte. Auf Dauer konnten sich die christlichen Enklaven in der muslimischen Welt nicht halten. Im Jahr 1291 fiel Akkon, die letzte Bastion.
Ausschlaggebend für das Scheitern der Kreuzzüge war nicht zuletzt die mangelnde Geschlossenheit des Abendlandes. Als nach dem unrühmlichen Verlauf des Zweiten Kreuzzugs die Begeisterung verpuffte, zählte nur mehr das eigene Interesse. So nutzte etwa Venedig, das am Schiffstransport von Kreuzfahrern und Pilgern im Übrigen gut verdiente, den Aufbruch zum Vierten Kreuzzug (1202 bis 1204), um einen unliebsamen Konkurrenten zu schädigen: Man brachte das Kreuzzugsheer nur bis Konstantinopel, das geplündert und völlig verwüstet wurde. Die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches sollte sich davon nie wieder erholen – und Venedig übernahm im Anschluss dessen Vormachtstellung im östlichen Mittelmeer.
Wie Mykorrhizapilze ihre Netzwerke optimieren
Mykorrhizapilze sind in der Natur von großer Bedeutung: Sie leiten pro Jahr etwa 13 Milliarden Tonnen Kohlenstoff in den Boden und gehen mit den meisten Pflanzen eine Symbiose ein, die ihr Wachstum fördert. Eine neue Studie zeigt, dass die Pilze ihr Myzelnetzwerk wellenförmig ausbauen, um Kohlenstoff zu transportieren. Die...
Das Duell der Giganten
Künstliche Intelligenz trifft auf Wikipedia. Damit begegnen sich zwei Hünen der Produktion von Wissen. Wie wird der Wettstreit enden? von STEFAN MEY Innerhalb kurzer Zeit war aus einem Riesen ein Zwerg geworden. Im Januar 2001 startete das Wikipedia-Projekt für ein frei zugängliches Web-Portal mit Informationen zu allen...