Lexikon

Michelson-Versuch

[
ˈmaikəlsən-; nach A. A. Michelson
]
Experiment zur Messung der „Mitführung des Lichts durch den Ätherwind aufgrund der Erdbewegung“. Prinzip des Versuchs: Ein Lichtstrahl wird in zwei Strahlen geteilt. Der eine Teilstrahl durchläuft einen Weg senkrecht zur Erdbewegung; der andere Teilstrahl wird über einen gleich langen Weg geführt, der in der Richtung der Erdbewegung liegt. Das Vorhandensein eines Ätherwinds sollte verschiedene Lichtgeschwindigkeiten auf den beiden Wegen zur Folge haben, die das Interferenzbild bei der Zusammenführung der beiden Teilstrahlen beeinflussen müssten. Der Michelson-Versuch ergab gleiche Lichtgeschwindigkeit für beide Wege. Eine Bewegung der Erde gegen einen Äther ist also nicht nachzuweisen. Dieser negative Ausfall des Experiments ist eine wichtige Grundlage der speziellen Relativitätstheorie.
Wissenschaft

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Zieh dich warm an, wenn du rausgehst, sonst kriegst du einen Schnupfen!“ Wenn Ihre Eltern das zu Ihnen gesagt haben, dann müssen wir Ihnen jetzt leider mitteilen, dass das so nicht stimmt. Auch wenn die Kälte im Wort „Erkältung“ vorkommt, wird sie nicht durch niedrige Temperaturen verursacht, sondern durch Viren. Das ist jetzt...

Zecken (Rasterelektronenmikroskopie) bevorzugen Blutmahlzeiten. Sie können dabei Krankheiten übertragen.
Wissenschaft

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Manche Insekten haben es auf Pflanzensäfte abgesehen, andere bevorzugen Blutmahlzeiten. Forscher nutzen hochauflösende Kameras, um die filigranen Mundwerkzeuge zu untersuchen. von TIM SCHRÖDER An einem Januartag im Jahr 1862 überreicht ein Bote dem Naturforscher Charles Darwin eine kleine Kiste. Sie ist randvoll gefüllt mit...

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