Lexikon
Mittwochs-Gesellschaft
Kurzbezeichnung für Freie Gesellschaft für wissenschaftliche Unterhaltung, eine 1863–1944 in Berlin bestehende Gesellschaft zur Erörterung wissenschaftlicher Themen. Die Gesellschaft versammelte sich an jedem zweiten Mittwoch zu einem Vortrag eines ihrer Mitglieder. Die Zahl der Mitglieder – zumeist Gelehrte, daneben auch Beamte, Militärs und Unternehmer – war auf 16 begrenzt. Der Mittwochs-Gesellschaft gehörten führende Vertreter der Widerstandsbewegung gegen Hitler an, u. a. L. Beck, U. von Hassell und J. Popitz.
K. Scholder (Hrsg.), Die M. Protokolle aus dem geistigen Dtschld. 1932–1944. 1982.
Wissenschaft
Elfenbein aus der Retorte
Mit künstlichem Elfenbein lassen sich alte Kunstwerke restaurieren, ohne dass Elefanten dafür sterben müssen. Zudem könnte das neue Material bald auch im Fahrzeugbau zum Einsatz kommen. von ROLF HEßBRÜGGE Wer den karg eingerichteten Produktionsraum in Wien-Aspern betritt, kneift unwillkürlich die Augen zusammen. „Ich weiß, das...
Wissenschaft
Freundeskreis gibt Jungen Mathe-Selbstvertrauen
Jungen schätzen ihre Mathefähigkeiten oft höher ein als Mädchen – auch wenn sich die objektiven Leistungen nicht unterscheiden. Doch welche Faktoren tragen zu diesen unterschiedlichen Selbsteinschätzungen bei? Eine Studie hat nun einen bisher wenig beachteten Faktor identifiziert: den Vergleich mit Gleichaltrigen. Demnach...