Lexikon
Molekulạrsiebe
Molekülsiebekristalline Metall-Aluminosilicate mit einer dreidimensionalen netzförmigen Struktur aus Kieselsäure und Tonerde-Tetraedern. Sie werden als selektive Adsorptionsmittel für Gase und Flüssigkeiten sowohl in der Technik als auch im analytischen und präparativen Labor vielseitig verwendet. Die Sieb- bzw. Adsorptionswirkung beruht darauf, dass nur solche Substanzen adsorbiert werden, deren Moleküle in die Poren eindringen können. Die Regenerierung erfolgt entweder durch Wärmezufuhr, Druckwechsel, Spülen oder Verdrängung. Die handelsüblichen Siebe haben eine Maschenweite von etwa 3–10 · 10-10 m.
Wissenschaft
Haben kleine Sterne besondere Planeten?
Wie erdähnlich könnten die Welten um die vielen stellaren Winzlinge des Weltalls sein? Hinweise dazu hat nun der analytische Blick des Webb-Teleskops auf die planetenbildende Scheibe eines sehr massearmen Jung-Sterns geliefert. Sie enthält demnach viele kohlenstoffhaltige Verbindungen und offenbar wenig sauerstoffhaltige Gase....
Wissenschaft
Ultraharte Weichtier-Zähne
Sie sind härter als Stahl, widerstandsfähig gegen Abnutzung und wachsen alle paar Tage nach: Diese Eigenschaften machen die Zähne der Käferschnecke nicht nur für die Biologie, sondern auch für die Materialforschung interessant. Eine Studie hat nun aufgedeckt, wie die Meeresweichtiere ihre Zähne mit Hilfe spezialisierter Proteine...