Wahrig Herkunftswörterbuch
Theater
Nicht nur das Wort, sondern auch die Kunstform des Theaters stammt aus dem antiken Griechenland, wo theatron „Schauplatz, Theater“ (aus theastai „(an)schauen, betrachten“) bedeutete. Im Lateinischen wurde daraus theatrum, das über frz. théâtre ins Deutsche gelangte. Das europäische Theater (Tragödie und später Komödie) wurzelt in den sakralen Spielen des Dionysoskults, die unter freiem Himmel stattfanden. Die christlichen Kirchen standen im Mittelalter dem Theater zwar feindlich gegenüber, dennoch erlaubten sie seit dem 10. Jh. szenische Darstellungen biblischer Stoffe.Im übertragenen Sinn wird Theater auch für „Getue, Aufregung“ verwendet. Dies zeigt sich auch in der Wendung Theater machen „großes Geschrei veranstalten“ und den Zusammensetzungen Affentheater bzw. Kasper(l)theater, die die Aufregung als lächerlich, unnütz oder übertrieben hinstellen.
Wissenschaft
Gesunde Ernährung ist Gen-Sache
Was wir essen, kann unser Erbgut verändern – und umgekehrt regeln die Gene, welche Lebensmittel wir gut vertragen. Neue Erkenntnisse könnten helfen, für jeden Einzelnen passende Ernährungstipps zu finden. von JÜRGEN BRATER, ILLUSTRATIONEN: RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum manche Menschen...
Wissenschaft
Plötzlich und unerwartet
So schicksalhaft und unvermeidbar, wie der plötzliche Herztod scheint, ist er nicht. Meist geht dem dramatischen Ereignis eine unerkannte oder unbeachtete Erkrankung des Herzens voraus. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Die Kinder von der Musikschule abholen, noch schnell in den Supermarkt und bloß nicht vergessen, den Hund...
Mehr Artikel zu diesem Thema
Weitere Artikel aus dem Kalender
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
RNA macht Raupenfrauen
Wie Gas flüssig wird
Geschenkte Überlebenszeit
Das Dilemma mit dem grünen Tee
Galaktische Gesetzgebung
Das Leben vermessen