Lexikon

Monodie

[
die; griechisch
]
in der Antike der einstimmige, von Instrumenten begleitete Sologesang. Heute bezeichnet Monodie ein musikalisches Prinzip, das Anfang des 17. Jahrhunderts in Italien durch eine Wiederbelebung antiken Gedankenguts entstand. Die anfangs einfache, später reicher ausgezierte Melodiestimme wurde durch ein einzelnes Akkord-Instrument oder eine Instrumentengruppe begleitet, die einen rein akkordischen Satz spielten. Charakteristisch für die Monodie ist im Gegensatz zum komplizierten kontrapunktischen Stil (Prima pratica) die Unterordnung der Musik unter den Text (Seconda pratica), Die Monodie trug maßgeblich zur Stilwende in der Kunstmusik um 1600 bei und beeinflusste insbesondere die neu entstehende Gattung der Oper.
Illustration eines Wasserhahns mit Wasserstrahl und blauen Wasserfarbspritzern.
Wissenschaft

Künstliche Intelligenz in der Sackgasse

Die Anbieter der aktuell leistungsstärksten KI-Modelle arbeiten derzeit auf ein großes Ziel hin: Artificial General Intelligence (AGI), zu Deutsch „Künstliche Allgemeine Intelligenz“. Es gibt zwar keine einheitliche Definition dafür, welche Anforderungen eine Künstliche Intelligenz erfüllen muss, um als AGI gelten zu können. Aber...

Samuel Heiniger, Wendelin Stark
Wissenschaft

Sichere Depots für Wasserstoff

Wasserstoff, der etwa mit Solarstrom produziert wurde, über längere Zeit aufzubewahren, ist eine Herausforderung. Möglichkeiten dazu bieten Hohlräume in unterirdischen Salzstöcken – oder Eisenerz. von CHRISTIAN BERNHART(Eisenspeicher) und RALF BUTSCHER Am 9. Mai 2025 war es soweit: Auf einem Gelände bei Etzel, einem Teilort der...

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch