Lexikon
Monodie
[
die; griechisch
]in der Antike der einstimmige, von Instrumenten begleitete Sologesang. Heute bezeichnet Monodie ein musikalisches Prinzip, das Anfang des 17. Jahrhunderts in Italien durch eine Wiederbelebung antiken Gedankenguts entstand. Die anfangs einfache, später reicher ausgezierte Melodiestimme wurde durch ein einzelnes Akkord-Instrument oder eine Instrumentengruppe begleitet, die einen rein akkordischen Satz spielten. Charakteristisch für die Monodie ist im Gegensatz zum komplizierten kontrapunktischen Stil (Prima pratica) die Unterordnung der Musik unter den Text (Seconda pratica), Die Monodie trug maßgeblich zur Stilwende in der Kunstmusik um 1600 bei und beeinflusste insbesondere die neu entstehende Gattung der Oper.
Wissenschaft
Der natürliche Treibhauseffekt erklärt
Wie der Treibhauseffekt wirklich funktioniert – und warum einfache Erklärungen diesem weltverändernden Phänomen nicht gerecht werden. Von SABINE HOSSENFELDER Wie funktioniert der Treibhauseffekt? Eigentlich scheint es, als ließe sich diese Frage sehr schnell beantworten: In der Atmosphäre befinden sich Treibhausgase wie...
Wissenschaft
Verspielt
Punkte sammeln und Level aufsteigen: Was einst Computerspielen vorbehalten war, findet immer häufiger seinen Weg in den Alltag. Welche Psychologie steckt hinter der Gamification? von JAN SCHWENKENBECHER Noch 2.347 fehlen zum Tagesziel von 10.000 Schritten, erst dann bleibt die Serie bestehen. Zum Frei-Kaffee fehlen noch 51 Sterne...