Lexikon
Montessori-Schulen
die auf den Ideen der Pädagogin Maria Montessori basierenden Schulen; gehören zu den freien Schulen und befinden sich überwiegend in freier Trägerschaft. Montessori-Schulen sind gekennzeichnet durch das Verhältnis von individueller Lernzeit in der Freiarbeit und gemeinsamem Lernen im ergänzenden, konventionellen Unterricht. In der Freiarbeit in einer vorbereiteten Umgebung, dem Kernstück des Montessori-Unterrichts, bestimmt das Kind nach eigener Entscheidung Thema, Material, Arbeitsrhythmus sowie Beschäftigungsdauer und kontrolliert auch die Ergebnisse selbst. Freiarbeit umfasst traditionell die Fächer Deutsch, Mathematik sowie Sachunterricht und nimmt etwa die Hälfte des Vormittags ein. Lerninhalte richten sich nach staatlichen Lehrplänen, der Unterricht erfolgt in jahrgangsübergreifenden und jahrgangsbezogenen Lerngruppen. Montessori-Schulen in Deutschland sind meist noch Grund- und Hauptschulen; Schulen der Sekundarstufe II sind in Planung und in Süddeutschland bereits vereinzelt umgesetzt.
Wissenschaft
Kristalle für mehr Sonnenstrom
Die Erforschung von Perowskit-Kristallen bringt nicht nur bessere Solarzellen in greifbare Nähe – sie könnte auch zu neuartigen Leuchtdioden führen. von DIRK EIDEMÜLLER Perowskite gelten schon lange als eine interessante Klasse von Materialien. Die Kristalle, die in der Natur recht häufig als Mineralien vorkommen, weisen aufgrund...
Wissenschaft
Der Gag der Pauli-Maschine
Der Physiker Wolfgang Pauli (1900–1958) wurde vor allem durch seine Pionierleistungen im Bereich der Quantenmechanik berühmt: Für das von ihm formulierte Pauli-Prinzip erhielt er 1945 den Nobelpreis. Es besagt, dass Elektronen oder andere Fermionen (Teilchen mit halbzahligem Spin) sich in ihren Quantenzahlen unterscheiden müssen...