Lexikon
Németh
[
ˈne:mɛt
]László, ungarischer Schriftsteller, * 18. 4. 1901 Baia Mare, † 3. 3. 1975 Budapest; versuchte den Platz des Ungarntums zwischen Ost und West zu bestimmen: „Wie der Stein fällt“ (Roman) 1947, deutsch 1961; „Galilei“ (Drama) 1953, deutsch 1965; „Esther Egetö“ (Roman) 1957, deutsch 1963; „Die Revolution der Qualität“ (Essays) 1960, deutsch 1962.
- Erscheinungsjahr: 1947
- Veröffentlicht: Ungarn
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Wie der Stein fällt
- Original-Titel: Iszony
- Genre: Roman
László Németh (* 1901, † 1975), Vertreter des psychologisch vertieften Realismus, erzählt in dem Roman »Wie der Stein fällt« die Geschichte einer Frau, die ihren Mann tötet, nachdem er – vergeblich – versucht hat, sie unter seinen Willen zu zwingen, sie durch diesen Versuch jedoch innerlich zerbrochen hat. Der Mord, den sie als etwas Böses erkennt, erscheint ihr als der letzte Ausweg: »Was geschehen war, geschah, wie der Stein fällt, oder wie der zu lange zurückgebogene Ast plötzlich zurückschnellt.«
Die deutsche Übersetzung erscheint 1960.
Wissenschaft
Technik mit Lebenszeichen
Werkstoffe mit ähnlichen Eigenschaften, wie sie lebende Systeme besitzen, sollen technische Systeme revolutionieren. Als Vorbilder dienen vor allem Pflanzen. von REINHARD BREUER Könnten Pflanzen böse sein, dann würden die Fleischfresser unter ihnen einen Spitzenplatz einnehmen. Und unter den mehr als 1.000 Arten, die es davon...
Wissenschaft
Wie die Zeit vergeht
Das Erleben der Zeit gehört zu den grundlegenden Erfahrungen des Menschseins. Doch bei näherem Hinsehen gibt es tiefe philosophische Rätsel auf. Von Tobias Hürter Wie die Zeit vergeht, lässt sich mit dem Musikstück 4‘33“ des amerikanischen Komponisten John Cage erfahren. Es besteht aus vier Sätzen und keinem einzigen Ton. Für...