Lexikon
Ọ̈kostrom
elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird, vornehmlich Wasserkraft und Windenergie, aus Kostengründen bisher weniger aus Sonnenenergie, Biomasse oder Erdwärme. Ein Anbieter von Ökostrom muss die Strommenge in das Stromnetz einspeisen, die seine Kunden verbrauchen. Meist geschieht dies mengengleich, das heißt, dass die von den Kunden im Jahr verbrauchten Ökostrommengen über ein Jahr verteilt ins Netz eingespeist werden. Aufwendiger ist die zeitgleiche Versorgung, bei der zu jedem Zeitpunkt die Menge Ökostrom ins Netz eingespeist wird, die die Kunden gerade verbrauchen. Viele Anbieter erheben auf ihren Strompreis einen Zuschlag, der der Forschung und Förderung der Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien zugute kommt.
Wissenschaft
Im Lithium-Rausch
Der Trend zur Elektromobilität lässt den Bedarf an manchen Rohstoffen kräftig steigen – vor allem an Lithium. Bislang wird das Metall nur in wenigen Regionen der Welt gefördert. Doch künftig könnte es auch aus heimischen Quellen kommen. von JAN BERNDORFF Feldspat, Quarz und Glimmer – die drei vergessʼ ich nimmer!“ Dieser Erdkunde...
Wissenschaft
Ein Wörterbuch der Düfte
Dinge, die wir sehen, hören oder fühlen, können wir meist recht gut verbal beschreiben. Bei Gerüchen dagegen fehlen uns oft die Worte. Um Düfte besser beschreibbar zu machen, haben Forschende tausende Testpersonen zu ihrer Wahrnehmung verschiedener Gerüche befragt – von Fruchtaroma bis hin zu Achselschweiß. Die Ergebnisse haben...