Lexikon
Paläomagnetịsmus
das erdmagnetische Feld in verschiedenen geologischen Zeitabschnitten. Viele Gesteine enthalten magnetische Mineralien der Titanomagnetit- und Hämoilmenitgruppe, die während oder nach ihrer Entstehung magnetisiert wurden, und zwar in Richtung des erdmagnetischen Feldes zu jener Zeit. Die Magnetisierung hat die Eigenschaft, während Millionen von Jahren unverändert zu bleiben, so dass Messungen die Lage der Pole und damit erdmagnetische Felder früherer Erdepochen beschreiben können. Die heutige Polarität des erdmagnetischen Feldes gibt es erst seit knapp 700 000 Jahren. Paläomagnetische Untersuchungen erlauben Aussagen über geologische Probleme wie Umkehrung der geomagnetischen Feldrichtung, Kontinentalverschiebung und tektonische Bewegungen der Erdkruste (Plattentektonik, Seafloorspreading).
Wissenschaft
Warum vergessen wir auf dem Weg von einem Zimmer ins andere?
Herzlich willkommen in der März-Kolumne der Science Busters. Es ist die 40. Ausgabe unseres beliebten Periodikums und das muss natürlich gefeiert werden! Also, muss nicht, aber wir machen es. Ich hab schon alles hergerichtet und nur noch was vergessen. Das hole ich schnell aus der Küche. Was? Nein, Sie können ruhig schon beim...
Wissenschaft
Der Akku als Schatztruhe
Immer mehr Autos fahren elektrisch. Doch was soll mit den ausgedienten Lithium-Ionen-Batterien passieren? Gehäuse und Kabel lassen sich einfach wiederverwerten, die Bestandteile von Modulen und Zellen weit schwieriger. Aber es gibt Lösungen. von KLAUS SIEG Ob Smartphone, Laptop, Spielzeug, Fernbedienung oder Elektroauto: Lithium-...