Lexikon
Paläomagnetịsmus
das erdmagnetische Feld in verschiedenen geologischen Zeitabschnitten. Viele Gesteine enthalten magnetische Mineralien der Titanomagnetit- und Hämoilmenitgruppe, die während oder nach ihrer Entstehung magnetisiert wurden, und zwar in Richtung des erdmagnetischen Feldes zu jener Zeit. Die Magnetisierung hat die Eigenschaft, während Millionen von Jahren unverändert zu bleiben, so dass Messungen die Lage der Pole und damit erdmagnetische Felder früherer Erdepochen beschreiben können. Die heutige Polarität des erdmagnetischen Feldes gibt es erst seit knapp 700 000 Jahren. Paläomagnetische Untersuchungen erlauben Aussagen über geologische Probleme wie Umkehrung der geomagnetischen Feldrichtung, Kontinentalverschiebung und tektonische Bewegungen der Erdkruste (Plattentektonik, Seafloorspreading).
Wissenschaft
News der Woche 04.10.2024
Der Beitrag News der Woche 04.10.2024 erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Flug in die Zukunft
Der Luftverkehr gilt als sehr schädlich für das Klima. Doch es gibt vielversprechende Konzepte, um das zu ändern. von HARTMUT NETZ In Norwegen beginnt bald eine neue Ära das Fliegens – wenn auch zunächst nur in einem recht bescheidenen Maßstab. In vier Jahren soll in dem skandinavischen Land das erste vollelektrische...