Lexikon
Paraffịn
[
das; Kurzwort aus lateinisch parum affinis, früher als „wenig reaktionsfähig“ angesehen
]farbloses Gemisch von gesättigten, höheren aliphatischen Kohlenwasserstoffen mit flüssiger, wachsartiger oder fester Konsistenz. Paraffine sind wasserunlöslich. Sie werden aus den Rückständen der Destillation des Erdöls, aus Braunkohlenteer, aus Erdwachs oder durch Kohlenhydrierung gewonnen. Das Rohparaffin wird durch Raffination (Benzinwäsche, Behandeln mit Schwefelsäure) gereinigt und ergibt Hartparaffin (Schmelzpunkt 60–70 °C; zur Herstellung von Kerzen, Bohner- und Schuhwachsen, Imprägnier- und Poliermitteln), Weichparaffin (Schmelzpunkt 38– 42 °C; zum Tränken von Papier und Garnen, als Salbengrundlage, für technische Schmiermittel) und Paraffinöl, das u. a. für Uhrenöle und als Abführmittel verwendet wird.
Wissenschaft
»Mit einer optischen Uhr lassen sich feine Höhenunterschiede ermitteln«
Tanja Mehlstäubler entdeckte als junge Forscherin, wie präzise sich mit laser-gekühlten Atomen die Zeit messen lässt. Diese Technik entwickelt sie nun weiter. Das Gespräch führte Nikolaus Fecht Frau Professor Mehlstäubler, was hat Sie zur Miniaturisierung von Atomuhren motiviert? Während meiner Postdoc-Zeit in Paris arbeitete ich...
Wissenschaft
Wandelbares Glas
Faltbare Handy-Displays, feine Isolierungen auf Mikrochips und Fenster, die sich per Knopfdruck abdunkeln lassen – all das lässt sich aus Glas herstellen. Raffinierte neue Fertigungsmethoden machen es möglich. von FRANK FRICK Ein Mann will sein Auto starten. In diesem Moment fliegt ein Golfball auf die Windschutzscheibe zu. Was...