Lexikon
Paraffịn
[
das; Kurzwort aus lateinisch parum affinis, früher als „wenig reaktionsfähig“ angesehen
]farbloses Gemisch von gesättigten, höheren aliphatischen Kohlenwasserstoffen mit flüssiger, wachsartiger oder fester Konsistenz. Paraffine sind wasserunlöslich. Sie werden aus den Rückständen der Destillation des Erdöls, aus Braunkohlenteer, aus Erdwachs oder durch Kohlenhydrierung gewonnen. Das Rohparaffin wird durch Raffination (Benzinwäsche, Behandeln mit Schwefelsäure) gereinigt und ergibt Hartparaffin (Schmelzpunkt 60–70 °C; zur Herstellung von Kerzen, Bohner- und Schuhwachsen, Imprägnier- und Poliermitteln), Weichparaffin (Schmelzpunkt 38– 42 °C; zum Tränken von Papier und Garnen, als Salbengrundlage, für technische Schmiermittel) und Paraffinöl, das u. a. für Uhrenöle und als Abführmittel verwendet wird.
Wissenschaft
RNA macht Raupenfrauen
Manche Dinge können Männer besser, manche anderen dagegen nicht. Die reinen Fakten lassen daran meist keinen Zweifel. Das Tierreich jedenfalls ist voll von Beispielen. In vielen Fällen haben die Männchen zum Beispiel spezielle Qualitäten entwickelt, um Weibchen anzulocken. Und nicht immer handelt es sich dabei nur um schmuckvolle...
Wissenschaft
In aller Freundschaft
Studien zufolge leben wir länger, sind glücklicher und gesünder, wenn wir Freunde haben. Was braucht es für eine gute Freundschaft? von DANIELA LUKAßEN-HELD Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich Schiller, Rosa Luxemburg und Clara Zetkin, Stan Laurel und Oliver Hardy oder Ernie und Bert: allesamt Beispiele für große...