Lexikon
Prachtvögel
meist tropische Vögel verschiedener systematischer Gruppen, die aus Mangel an Feinden und Überfluss an Lebensraum und Nahrung sog. Luxusbildungen entwickeln konnten, z. B. die Ausbildung grotesker Gestalten (Nashornvögel, Tukane u. a.) und/oder üppiger Farbigkeit und Körperanhänge (Tangaren, Paradiesvögel, Papageien, im weiteren Sinne auch Nektarvögel und Kolibris).
Paradiesvogel (Großer)
Großer Paradiesvogel
Der Große Paradiesvogel oder Göttervogel (Paradisaea apoda) verdankt seinen lateinischen Artnamen, der »Fußlose«, einer Legende, nach der die Vögel ihr ganzes Leben in der Luft schwebend verbringen und sich vom Tau ernähren sollen.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Kolibri
Kolibri
Im Flug ähneln Kolibris eher großen Insekten als Vögeln. Die blitzschnellen Flügelschläge erzeugen ein leise surrendes Propellergeräusch. Wie Hubschrauber fliegen Kolibris in jeder beliebigen Richtung, sogar rückwärts.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Wissenschaft
Atme!
Die Luft aus der Umgebung muss in den Körper. Diesen Übergang hat die Evolution unterschiedlich gestaltet. Von BETTINA WURCHE Der Begriff Atmung bezeichnet den Gasaustausch in Lebewesen zur Energiegewinnung. Bei Tieren, vielen Pilzen sowie den aeroben Mikroorganismen ist es das Sauerstoffgas, das die Kette von chemischen...
Wissenschaft
Geerbter Schutz
Der Mensch ist ein Erfolgsmodell der Evolution. Genetische und neurobiologische Schutzfaktoren helfen uns, mit Stress und Schicksalsschlägen fertig zu werden. von CHRISTIAN WOLF Oliver Brendel ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Stehaufmännchen. Er ist Mitte 30, als er spürt, wie er nach und nach die Kontrolle über seine Arme...