Lexikon

Quantenchemie

modernes Teilgebiet der Chemie, das sich mit der Anwendung der Quantenmechanik auf den Ablauf chemischer Reaktionen sowie das Verhalten einzelner Atome oder Radikale befasst. Ausgehend von der Schrödinger-Gleichung (E. Schrödinger) werden die möglichen Energiezustände von Elektronen sowie die Elektronendichte in einzelnen Atomen oder zwischen den eine Verbindung aufbauenden Atomen berechnet. Bekannte Verfahren der Quantenchemie sind die AO-Methode (Atomorbitalmethode) und die von L. Pauling entwickelte VB-Methode (Valenzstrukturmethode, englisch „valence bond theory“) zur Beschreibung homöopolarer Bindungen (chemische Bindung) sowie die von E. Hückel entwickelte HMO-Theorie (Hückel-Molekül-Orbital-Theorie) zur Darstellung der Bindungsverhältnisse in benzolartigen Verbindungen.
Drei farbige, chemische oder biologische Darstellungen mit roten, grünen, blauen und gelben Bereichen.
Wissenschaft

»Es gibt kein Limit«

Wer sein Gehirn fordert und seinen Zellen Gutes tut, kann bis ins hohe Alter fit im Kopf bleiben. Das Gespräch führte SALOME BERBLINGER Frau Prof. Schäfer, ab wann sprechen Sie vom „alternden Gehirn“? Im Grunde genommen altert das Gehirn, sobald wir aufhören zu wachsen. Der Alterungsprozess fängt also fast mit der Geburt oder...

wilde Pferde
Wissenschaft

Wie Mutationen die Pferde zum Reittier machten

Pferde haben unsere Geschichte entscheidend geprägt: Ihre Domestizierung vor etwa 4500 Jahren bedeutete eine Revolution für die menschliche Mobilität, Landwirtschaft und Kriegsführung. Eine Analyse von uralten Pferdegenomen zeigt nun, welche Gene die wilden Pferde zahm und reitbar machten. Dabei spielten seltene, in den...

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