Wissensbibliothek
Warum erkranken wir nicht ein zweites Mal an Keuchhusten?
Weil das spezifische Abwehrsystem die Antwort auf die erste Erkrankung speichert. Wird das Immunsystem zum ersten Mal mit einem bestimmten Antigen konfrontiert, so braucht es einige Tage, um darauf entsprechend reagieren zu können. Diese Reaktion wird als primäre Immunantwort bezeichnet. Innerhalb dieser Reaktionszeit kann die vom Erreger ausgelöste Krankheit ausbrechen. Auf einen erneuten Antigenkontakt kann das Immunsystem dann sofort reagieren. Diese Reaktion wird als sekundäre Immunantwort bezeichnet. Sie erfolgt normalerweise schnell genug, um den Erreger unschädlich zu machen. Wird der Körper mit einem abgeschwächten Erreger konfrontiert, der das Immunsystem stimuliert, so wird dies als erworbene Immunität bezeichnet. Auf dieser Grundlage funktionieren Immunisierung und Schutzimpfung.
Präzise Medizin fürs Gehirn
Das Gehirn schien kaum erreichbar für Moleküle, die punktgenau und ursächlich ins Krankheitsgeschehen von schweren Nervenleiden eingreifen. Doch die Neurologie ist im Umbruch. von SUSANNE DONNER Unter allen Organen ist das Gehirn der Inbegriff der Genauigkeit. Jede Kleinigkeit im Nervengewebe macht einen Unterschied: Der Spiegel...
Rauchfrei durchs Leben
Je früher man mit dem Rauchen beginnt, desto größer der Schaden für Körper und Gehirn. Damit Kinder und Jugendliche gar nicht erst anfangen, braucht es Initiativen an Schulen – und Gesetzesänderungen. von CLAUDIA CHRISTINE WOLF Komm schon, ein Zug schadet nicht“, versucht Lisa ihre Freundin Vanessa vom Rauchen zu überzeugen. „Was...