Lexikon
Rẹgula fạlsi
[
lateinisch, „Regel des Falschen“
](Sehnen-)Verfahren zur angenäherten Bestimmung der Nullstelle einer stetigen Funktion f und damit der Lösung x der Gleichung f (x) = 0 in einem bestimmten Intervall. Sind P1 und P2 zwei Kurvenpunkte, die sich bereits in der Nähe des gesuchten Schnittpunktes N (x0; 0) des Graphen mit der x-Achse befinden, und haben ihre y-Werte verschiedene Vorzeichen, so schneidet die Sehne P1P2 die x-Achse an einer Stelle x3, die näher an x0 liegt als die x-Werte x1 und x2 der Punkte P1 und P2. Der Wert x3 stellt somit eine erste Näherung für die Nullstelle dar. Mit dem zu x3 gehörenden Graphenpunkt P3 und einem der beiden anderen Punkte lässt sich das Verfahren wiederholen und der Näherungswert weiter verbessern.
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