Lexikon
Reiseliteratur
das Schrifttum, das von Reisen, fremden Ländern und Völkern berichtet: 1. als Fachliteratur: der Reise- oder Touristenführer mit sachlichen Angaben und praktischen Ratschlägen; 2. als wissenschaftliche Literatur: die wissenschaftlich fundierte Beschreibung von bisher unbekannten Ländern und Völkern (z. B. bei A. von Humboldt); 3. als Unterhaltungsliteratur: der Abenteuerroman mit exotischen und spannenden Schilderungen.
In der Dichtung ist das Motiv der Reise besonders in den erzählenden Großformen Roman und Epos beliebt. Die älteste dichterische Gestaltung einer Reise ist die „Odyssee“. Im übertragenen Sinn behandeln zahlreiche andere Epen und Romane eine „Reise“ durch das Leben: der „Parzival“ Wolframs von Eschenbach; H. J. C. von Grimmelshausens „Simplicissimus“. Weitere Autoren: D. Defoe, („Robinson Crusoe“), A. von Chamisso, („Reise um die Welt“), J. Verne, K. May. In der Gegenwart gibt es zahlreiche essayistische und autobiografische Reiseberichte von Schriftstellern und Journalisten.
Wissenschaft
Testfall Sonnensystem
Die Relativitätstheorie wird immer genauer geprüft. Nun haben Astronomen die Lichtablenkung bei Planeten und sogar Monden im Visier. von RÜDIGER VAAS Lichtstrahlen werden von der Schwerkraft abgelenkt, wie Albert Einstein im Rahmen seiner Allgemeinen Relativitätstheorie 1915 voraussagte – das gehört zu den größten Entdeckungen...
Wissenschaft
Stille Sternentode
Schwere Sterne können zu einem Schwarzen Loch kollabieren, ohne sich durch eine Supernova-Explosion bemerkbar zu machen. Nun gibt es eine Methode, solche Ereignisse zu erforschen. von DIRK EIDEMÜLLER Schwarze Löcher gehören zu den erstaunlichsten Objekten im Universum. Gemäß der Allgemeinen Relativitätstheorie kann eine...
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