Lexikon
Ringelrobbe
Phoca hispidabis 1,50 m lange Art der Hundsrobben und mit dem Seehund eng verwandt. Namengebend sind die meist vorhandenen hellen Ringe auf einer mehr oder weniger dunklen Oberseite. Ringelrobben leben einzelgängerisch und kommen in vier Unterarten vor: Die Eismeerringelrobbe (P. h. hispida) ist die häufigste Robbe des Nordpolarmeers und die wichtigste Beute der Eisbären. Die Ostsee-Ringelrobbe (P. h. botnica) lebt vor den Küsten Schwedens, Finnlands und Estlands. Zwei weitere Unterarten leben im Süßwasser: die Ladoga-Ringelrobbe (P. h. ladogensis) im russischen Ladogasee und die Saimaa-Ringelrobbe (P. h. saimensis) im finnischen Saimaa-See. Ostsee- und Ladoga-Ringelrobbe gelten als gefährdet, die Saimaa-Ringelrobbe als bedroht.
Wissenschaft
Rekord-kleine Samen-Verbreiter: Kellerasseln
Vögel und Säugetiere sind dafür bekannt, Früchte zu fressen und anschließend die darin enthaltenen Samen zu verbreiten. Doch diese Rolle können auch eher überraschend wirkende Wesen übernehmen, berichten Forschende: Sie haben die Kellerassel als das nun kleinste bekannte Tier identifiziert, das Pflanzensamen verbreitet, die zuvor...
Wissenschaft
Körperabwehr gegen Krebs
Immuntherapien sind die neue tragende Säule der Krebsmedizin. Bei manchen Patienten vollbringen sie wahre Wunder, bei anderen verfehlen sie ihre Wirkung. Warum? von SUSANNE DONNER Bei der Vorstellung kann einem mulmig zumute werden: Tag für Tag entstehen in jedem von uns Krebszellen. „Hundertfach. Es ist etwas ganz Normales“,...