Lexikon

Ringelrobbe

Phoca hispida
bis 1,50 m lange Art der Hundsrobben und mit dem Seehund eng verwandt. Namengebend sind die meist vorhandenen hellen Ringe auf einer mehr oder weniger dunklen Oberseite. Ringelrobben leben einzelgängerisch und kommen in vier Unterarten vor: Die Eismeerringelrobbe (P. h. hispida) ist die häufigste Robbe des Nordpolarmeers und die wichtigste Beute der Eisbären. Die Ostsee-Ringelrobbe (P. h. botnica) lebt vor den Küsten Schwedens, Finnlands und Estlands. Zwei weitere Unterarten leben im Süßwasser: die Ladoga-Ringelrobbe (P. h. ladogensis) im russischen Ladogasee und die Saimaa-Ringelrobbe (P. h. saimensis) im finnischen Saimaa-See. Ostsee- und Ladoga-Ringelrobbe gelten als gefährdet, die Saimaa-Ringelrobbe als bedroht.
Darm
Wissenschaft

Elektrostimulation bringt den Darm in Schwung

Ist die Kommunikation zwischen Gehirn und Verdauungssystem gestört, kann es zu schwerwiegenden Magen-Darm-Problemen kommen. Dazu zählen gegensätzliche Symptombilder wie Verstopfung und Stuhlinkontinenz. In allen Fällen soll eine elektrische Stimulation der beteiligten Nerven Abhilfe schaffen. Unklar war allerdings bisher, welche...

Diagnose, Medizin, Behandlung
Wissenschaft

Späte Diagnose

Viele Menschen spüren, wenn etwas mit ihrer Gesundheit nicht stimmt. Aber unnötig spät bekommen sie erst ihre Diagnose, ob HIV oder Krebs. von SUSANNE DONNER Als der 36-jährige Mann aus Berlin auf seiner Zunge ein Knötchen, eine Papel, bemerkt, die immer größer wird, geht er zum Arzt. Er ahnt bereits, dass es um seine Gesundheit...

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