Lexikon
Robben
Flossenfüßer; Pinnipediaauch als Wasserraubtiere bezeichnete Gruppe der Raubtiere, die von Landraubtieren abstammt und sich an ein Leben im Wasser angepasst hat: mit spindelförmigem Körper, zu Ruderflossen umgewandelten kurzen Gliedmaßen und verschließbaren Nasen- und Ohrlöchern. Robben verlassen das Wasser für längere Zeit nur zur Fortpflanzung, wozu sie sich an bestimmten Küstenstreifen versammeln. Die Robben bewohnen die Küsten aller Meere mit Bevorzugung der kalten Gebiete. Einige leben sogar in großen Binnengewässern (Baikalrobbe, Ringelrobbe). Eine dicke Fettschicht sorgt für Wärmeisolation und Auftrieb. Die Nahrung besteht aus Meeresgetier aller Art, aber auch aus Pinguinen oder anderen Robben (Seeleopard). Zu den Robben gehören die Familien der Ohrenrobben, der Walrosse und der Hundsrobben.
Robbe
Robbe
© wissenmedia/Rita Reiser
Robben
Robben
Das Fell und die dicke Speckschicht der Unterhaut bilden bei den Robben eine so gute Wärmeisolation, dass der Schnee oder das Eis auch bei längerer Ruhelage nicht unter den warmblütigen Tieren schmilzt.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Seehunde: Fortbewegung
Seehunde: Fortbewegung
Bei den Seehunden sind die Hinterbeine nach hinten gerichtet, während die kleinen Vorderbeine relativ weit vorne stehen. Im Wasser ergeben die Flossenfüße einen sehr guten Antrieb. Bei der Bewegung an Land zeigt sich folgender Ablauf: Die Vorderflossen stützen sich auf (A), die Hinterextremitäten schieben den Körper vorwärts (B), er richtet sich auf (C) und rutscht nach vorn (D).
© wissenmedia
Walrosse
Walrosse
Walrosse sind gesellige Tiere. In den Familienherden kommen auf jeden Bullen etwa drei Kühe. Beide Geschlechter haben die langen hauerartigen Eckzähne, die aber bei den Bullen an der Basis etwas dicker sind als beim Weibchen.
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