Lexikon

Ruderfußkrebse

Hüpferlinge; Copepoda
Hüpferlinge
Hüpferlinge
Klasse der Krebse; Carapax und Komplexaugen fehlen, Hinterleib ohne Beine. Die Weibchen bilden meist Eiballen, die sie an den Schwanzborsten tragen. 4000 Arten im Meer- und Süßwasser aller Erdteile, frei lebend oder als Parasiten. – Die frei lebenden Ruderfußkrebse sind meist winzige, 1–2 mm lange durchsichtige Schwebformen mit langen Fühlern, eiförmigem Kopf-Brust-Stück und stielartigem, kurzem Hinterleib mit langen Schwanzborsten und hüpfenden Bewegungen. Zu den Ruderfußkrebsen gehört z. B. die Gattung Cyclops in allen stehenden mitteleuropäischen Gewässern. – Die parasitischen Ruderfußkrebse sind oft große (längste Art Penella balaenoptera, bis 32 cm), meist plumpe sackförmige Krebse mit Haftapparaten und stechend saugenden Mundwerkzeugen. Viele Arten leben an Schnecken, Muscheln, Meeres- und Süßwasserfischen. Wichtigster mitteleuropäischer Fischparasit ist Ergasilius sieboldi an den Kiemen von Süßwasserfischen, der bei Massenauftreten große Schäden an Schleien, Hechten und Bleien hervorruft.
LNG, LNG-Terminal
Wissenschaft

Das Tauziehen um die LNG-Terminals

Lange Zeit war das Flüssiggas LNG im deutschen Energiemarkt Nebensache. Jetzt soll es uns durch die Energiekrise führen. Dafür wird die LNG-Infrastruktur massiv ausgebaut. Experten fürchten Umweltschäden und dass sich Deutschland damit erneut auf fossile Rohstoffe festlegt. von TIM SCHRÖDER Als Russland 2022 die Gashähne zudrehte...

Wissenschaft

Seide aus dem Labor

Die Modebranche trägt Mitverantwortung für den Klimawandel, die Umweltverschmutzung und Tierquälerei. Nun revolutionieren Bio-Ingenieure den Kleiderschrank. von ROMAN GOERGEN Der US-Amerikaner Dan Widmaier nennt sich selbst gern einen „Nerd“ oder „Geek“. Diese Worte sind nur schwer mit einem einzigen Begriff ins Deutsche zu...

Weitere Lexikon Artikel

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon