Lexikon

Ruderfußkrebse

Hüpferlinge; Copepoda
Hüpferlinge
Hüpferlinge
Klasse der Krebse; Carapax und Komplexaugen fehlen, Hinterleib ohne Beine. Die Weibchen bilden meist Eiballen, die sie an den Schwanzborsten tragen. 4000 Arten im Meer- und Süßwasser aller Erdteile, frei lebend oder als Parasiten. Die frei lebenden Ruderfußkrebse sind meist winzige, 12 mm lange durchsichtige Schwebformen mit langen Fühlern, eiförmigem Kopf-Brust-Stück und stielartigem, kurzem Hinterleib mit langen Schwanzborsten und hüpfenden Bewegungen. Zu den Ruderfußkrebsen gehört z. B. die Gattung Cyclops in allen stehenden mitteleuropäischen Gewässern. Die parasitischen Ruderfußkrebse sind oft große (längste Art Penella balaenoptera, bis 32 cm), meist plumpe sackförmige Krebse mit Haftapparaten und stechend saugenden Mundwerkzeugen. Viele Arten leben an Schnecken, Muscheln, Meeres- und Süßwasserfischen. Wichtigster mitteleuropäischer Fischparasit ist Ergasilius sieboldi an den Kiemen von Süßwasserfischen, der bei Massenauftreten große Schäden an Schleien, Hechten und Bleien hervorruft.
Wissenschaft

Der steinige Weg ins E-Zeitalter

In einem Punkt sind sich die Forscher weitgehend einig: Irgendwann werden die meisten Autos elektrisch unterwegs sein. Doch zunächst sind noch einige Hürden aus dem Weg zu räumen. von RALF BUTSCHER Der 29. Januar 1886 gilt als der Geburtstag des Automobils. Denn an diesem Tag meldete Carl Benz das von ihm in seiner Werkstatt in...

Kampfadler
Wissenschaft

Wie aus dem Nichts

Kampfadler sind Afrikas übersehene Top-Prädatoren. Die Großgreife spielen anscheinend eine ähnliche Rolle wie Leoparden und Geparden. Ein internationales Forscherteam kann das Jagdverhalten der Vögel mithilfe moderner Technik bis ins Detail verfolgen. von KURT DE SWAAF Wir sind diejenigen, die die Feldarbeit machen dürfen; das...

Weitere Lexikon Artikel

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon