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LEXIKON

Schuppentiere

Tannenzapfentiere; Pholidota
Gürteltier und Schuppentier
Gürteltiere, Familie Dasypodidae (links), und Schuppentiere, Familie Manidae (rechts), werden aufgrund ihrer merkwürdigen Panzerung und ähnlicher Körperhaltung des Öfteren verwechselt.
GürteltiereSchuppentiere
Haut bedeckt mit anliegenden Platten, Plättchen und GürtelnHaut bedeckt mit deckpanzerartig angeordneten Schuppen
in der Regel deutlich sichtbare OhrmuschelnOhrmuscheln nicht oder kaum entwickelt
28-90 ZähneZähne fehlen
normale Zungesehr lange Zunge
bis zu 12 Junge pro Wurf, vor allem durch Polyembryonie (Auseinanderfallen der befruchteten Eizelle)1, selten 2 Junge per Wurf
leben auf und im Bodengute Kletterer mit Greifschwanz
leben in Amerikaleben in Afrika und Asien
Schuppentier
Schuppentier
Ob Boden- oder Baumbewohner, alle Schuppentiere haben gewaltige Klauen, vor allem an den Vorderbeinen. Sie dienen zum Aufreißen von Termiten- und Ameisenbauten.
urtümliche, reptilienhaft anmutende Ordnung der Säugetiere, die Steppen und Waldgebiete Afrikas und Südasiens bewohnt, mit nur wenigen Arten durch die einzige Familie der Manidae vertreten; einige Arten sind gewandte Kletterer. Körper, Außenseite der Extremitäten und der lange Schwanz tragen sich dachziegelartig überdeckende Hornschuppen; bei Beunruhigung rollen sie sich igelartig zusammen. An Vorder- und Hinterbeinen haben sie kräftige Scharrkrallen; den Tag verschlafen sie in Erdbauen. Ein Gebiss fehlt völlig; eine wurmförmige Zunge nimmt als Hauptnahrung Ameisen und Termiten auf, die in einem mit Hornleisten versehenen Magen zerrieben werden. In Indien lebt u. a. das Fünfzehige Schuppentier (Pangolin), Manis pentadactyla, in Afrika das Vierzehige Schuppentier, Manis tetradactyla.
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